„Dankeschön für die geleistete Arbeit“

BRK-Mehrgenerationenhaus: Stadt gewährt wieder jährlichen Zuschuss

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Das Mehrgenerationenhaus des BRK befindet sich im Franziskuszentrum, den Räumen des ehemaligen Franziskanerklosters in Bad Tölz.

Bad Tölz – „Extrem positiv entwickelt“ hat sich nach Aussagen von Stadtkämmerer Hermann Forster das Mehrgenerationenhaus in Bad Tölz. Träger ist der Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen des Roten Kreuzes (BRK), die Räume befinden sich im Franziskuszentrum, dem ehemaligen Tölzer Franziskanerkloster. Wie Forster in der jüngsten Stadtratssitzung am Dienstag vergangener Woche im Kurhaus sagte, stellt es nicht nur die nötige Infrastruktur für ehrenamtliches Engagement zur Verfügung, sondern auch die entsprechende sozialpädagogische Betreuung.

Kein Wunder also, dass der Stadtrat den einstimmigen Beschluss fasste, dem hiesigen BRK für die Jahr 2021 bis 2023 einen jährlichen Zuschuss in Höhe von maximal 88.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Sollte der KRK-Kreisverband von Staatlicher Seite ebenfalls Zuschüsse erhalten, so werden die auf die Städtische Summe bis maximal 35.000 Euro angerechnet. Bürgermeister Ingo Mehner (CSU) nannte den Zuschuss „ein großes Dankeschön der Stadt für die dort geleistete Arbeit.“ Das Team des Mehrgenerationenhauses stellt, so Forster in seiner Information an die Stadträte, den „Hauptansprechpartner für alle Menschen, die sich in ihrer Freizeit gesellschaftlich einbringen wollen“. Trotz Coronoakrise sind die „Familienpaten“, die „Leihomas“, der „Singclub“ oder das „Handarbeitscafé“ weitere aktiv. Auch eine Reparaturtreff gibt es, das im sogenannten „Weltraum“ am Kleinen Kursaal verwirklicht wurde. Besonders freute sich Forster darüber, feststellen zu können, dass die „2015 begonnene Asylproblematik in Tölz durch den Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher ohne Probleme verlaufen ist“. Die Seniorenbeauftragte des Stadtrates, Ulrike Bomhard (FWG), lobte die dortige Tätigkeit für die Senioren, die aber nur einen kleinen Teil des Angebots ausmachen, das von vier Krabbelgruppen über Hausaufgabenbetreuung bis zu den sogenannten Leihomas reicht. Das 2008 in Betrieb gegangene Mehrgenerationenhaus wurde, so Forster anfangs vom Bund bezuschusst, die bisherigen Förderprogramm liefen jedoch mit der Zeit aus, so dass die Stadt seit 2018 jährlich 82.000 Euro gibt. Diese Summe wurde nun auf 88.000 Euro erhöht. bo

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