Strittig: Mobilfunkstandard 5G

Bürgerinitiative sammelt Unterschriften für außerordentliche Versammlung

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Informierten über mögliche Gefahren der 5G-Technik und sammelten dafür Unterschriften: Ursula Kupka und Dr. Hans Schmidt.

Wolfratshausen – Die „Bürgerinitiative Wolfratshausen zum Schutz vor Elektrosmog“ warb am Freitagnachmittag vorm Wirtshaus Flößerei für eine Bürgerversammlung zum Thema „Mobilfunk und 5G“.

„Die Telekom stellt die Kommunen vor vollendete Tatsachen und installiert den neuen Mobilfunkstandard 5G überall“, erklärte Dr. Hans Schmidt. Laut dem Grünen-Stadtrat sollen im Landkreis noch zusätzlich 20 Masten gebaut werden. „Und all das für eine Technologie, die von vielen Regionen in Europa abgelehnt wird, weil es keine Studien zu den Wirkungen auf Mensch, Tier und Pflanze gibt, betonte er. „Industrie und die Regierung wollen flächendeckend 5G einführen. Alle werden einer zusätzlichen massiven Bestrahlung ausgesetzt, deren Wirkung nicht erforscht ist“, ergänzte Ursula Kupka.

Laut aktuellen Umfragen sind rund 48 Prozent der Bevölkerung gegen neue Mobilfunksender. Deshalb startete die „Bürgerinitiative Wolfratshausen zum Schutz vor Elektrosmog“ die Unterschriftenaktion für eine außerordentlichen Bürgerversammlung. Schmidt: „Damit Regierung und Kritiker über dieses umstrittene Thema informiert werden.“Peter Herrmann

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