„Spiegelbild der Bürgerschaft“

Bürgervereinigung nominiert Bürgermeisterkandidat Klaus Heilinglechner

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Kandidiert erneut als Bürgermeister: Klaus Heilinglechner (vorne Mitte).

Wolfratshausen – Bereits vor zwei Jahren kündigte Klaus Heilinglechner an, dass er noch einmal für das Amt des Bürgermeisters kandidieren möchte. Nun nominierten ihn die Mitglieder der Bürgervereinigung Wolfratshausen (BVW) offiziell und wählten außerdem 24 Kandidaten für den Stadtrat.

„Unsere Liste ist ein Spiegelbild der Bürgerschaft in Wolfratshausen“, erklärte Thomas Eichberger. Der BVW-Vorsitzende verwies auf die verschiedenen Alters- und Berufsgruppen und den vergleichsweise hohen Frauenanteil. Bevor die 40 wahlberechtigten Mitglieder jedoch der Stadtratsliste (siehe unten) en bloc zustimmten, galt es, Klaus Heilinglechner zum Bürgermeister zu nominieren.

„Der Klaus ist der beste Mann für den Job“, lobte Eichberger. Freilich räumte er ein, dass der amtierende Bürgermeister auch einige Fehler gemacht habe. „Aber er hat daraus gelernt“, glaubt der BVW-Vorsitzende. Heilinglechner betonte daraufhin, dass er nicht an seinem Amt klebe, aber noch viele Projekte umsetzen wolle. „Wolfratshausen hat so viel ungenutztes Potenzial. Wir müssen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen“, erklärte der 52-jährige Bio-Landwirt. Danach wählten ihn immerhin bei einer Stimmenthaltung und zwei Gegenstimmen immerhin 37 Mitglieder zum Bürgermeisterkandidaten.

Bei der anschließenden persönlichen Vorstellung der Stadtratskandidaten betonte fast jeder, „den Klaus“ unterstützen zu wollen. Eichberger, der als Listen-Achter selbst gute Chancen auf den Einzug ins Gremium hat, kündigte abschließend arbeitsreichreiche Wochen an. „Das politische Umfeld wird nicht leichter für uns werden, da sich die Gewichte verschieben“, prognostizierte er. Wie berichtet kandidieren neben der Bürgervereinigung, der CSU, der SPD, den Grünen, der Wolfratshauser Liste und der FDP mittlerweile sechs Vereinigungen für Mandate im Stadtrat.Peter Herrmann

Die Bürgervereinigung entschied sich für folgende Kandidaten:

1. Klaus Heilinglechner, 2. Dr. Ulrike Krischke, 3. Josef Praller, 4. Kathrin Kugler, 5. Markus Höft, 6. Engelbert Stapf, 7. Ursula Strobl, 8. Thomas Eichberger, 9. Maximilian Schwarz, 10. Helmuth Holzheu, 11. Barbara Unterberger, 12. Peter Ley, 13. Barbara Korseska, 14. Michael Baindl, 15. Sabine Weickmann, 16. Stefan Strobl, 17. Claudia Sappl, 18. Rene Stuber, 19 Myriam Kalipke, 20. Michael Ballon, 21. Frank Marx, 22. Karin Wandinger, 23. Richard Ott, 24. Walter Daffner. Ersatzkandidaten: Fritz Koch, Michael Winterholler und Andreas Kieslinger.

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