Burgmann baut Stammsitz um

Bauausschuss genehmigt neue Räume für Forschung, Entwicklung und Büro

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Der High Tech-Dichtungshersteller EagleBurgmann baut seinen Stammsitz um.

Wolfratshausen – Mit rund 550 Arbeitsplätzen zählt die EagleBurgmann Germany GmbH zu den größten Arbeitgebern in der Region. Das Unternehmen möchte auf dem Betriebsgelände an der Äußeren Sauerlacher Straße den Stammsitz umbauen und erweitern. Dazu beantragte die Freudenberg Real Estate als Eigentümer des Geländes die Aufstellung eines Bebauungsplans.

Dieser wird nötig, da die geplante Entwicklung des Standorts aufgrund von Größe und Höhe nach den geltenden baulichen Vorgaben nicht möglich ist. Im Flächennutzungsplan ist das Burgmann-Areal als Gewerbegebiet dargestellt, vor allem der Bereich Forschung und Entwicklung sowie dringend benötigte neue Büroflächen sollen entstehen – in einer modernen und umweltschonenden Bauweise.

Nach dem Rückbau des Bestandsgebäudes will EagleBurgmann einen Neubau für 550 Mitarbeiter mit einer neuen Kantine und einem Konferenzzentrum als Ersatzbau für ein weiteres heute bestehendes Gebäude errichten. Das „Technikum“ soll einen 800 Quadratmeter großen Anbau bekommen, die 380 bestehenden Kfz-Parkplätze sollen neue geordnet werden. Vor allem die Höhe des neuen Bürokomplexes von 15,60 Meter mache laut Dritter Bürgermeisterin Annette Heinloth einen Bebauungsplan erforderlich. An den Abstandsflächen zur Sauerlacher Straße ändert sich nichts, im östlichen Bereich des Grundstücks vergrößern sich diese sogar noch.

Von einer „gefälligen Lösung für das Areal“ sprach in der Sitzung des Bauausschuss am Mittwoch Günther Eibl (CSU), auch Josef Praller signalisierte die Zustimmung der BVW-Fraktion. Fritz Schnaller (SPD) hob vor allem die Bedeutung der 550 Arbeitsplätze hervor. Und im Unterschied zu so manch anderen Bauanträgen freute sich Schnaller, dass „hier das Baurecht eingehalten wird.“ Auch in Zukunft sollen die Parkplätze an Wochenenden für Besucher des nahegelegenen Märchenwalds offen stehen. „Wir können also mit Freuden zustimmen“, fasste Schnaller am Ende zusammen. Die Runde folgte ihm einstimmig (10:0). po

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