Ein Handtuch im neuen Hallenbad

CSU-Ortsverband sehnt Abschluss von Großprojekten herbei

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Lobten die Zentrumsumgestaltung: Dritter Bürgermeister Gerhard Meinl (l.) und CSU-Ortsvorsitzender Ewald Kailberth.

Geretsried – Zu einem umfangreichen Jahresrück- und -ausblick lud die CSU jüngst in den Gasthof Geiger ein. Dabei gaben sich CSU-Ortsvorsitzender Ewald Kailberth und Dritter Bürgermeister Gerhard Meinl zuversichtlich, dass nach den Richtfesten für das interkommunale Hallenbad und das Eisstadion nun die Kür folgt.

„Ich habe beim Richtfest im Hallenbad schon mein Handtuch liegen lassen, um mir einen Platz zu reservieren“, scherzte Kailberth. Er hofft, dass es bei dem Großprojekt zu keinen Bauverzögerungen mehr kommt und zu Beginn des neuen Schuljahres die Eröffnung gefeiert werden kann. Ganz sicher ist er sich nicht, denn die Vielzahl von Vorschriften und Brandschutzvorgaben haben vor Kurzem auch den Spielbetrieb im mittlerweile überdachten Eisstadion um einige Wochen verschoben. Inzwischen ist dort ein vorübergehend begrenztes Fassungsvermögen von 500 Besuchern erlaubt. Die Fertigstellung der Sanierung wird sich aber noch einige Monate hinziehen. Zufrieden zeigte sich die CSU mit der Umgestaltung des Karl-Lederer-Platzes, der im Dezember mit dem dreitägigen Christkindlmarkt seine erfolgreiche Feuertaufe erlebte. „Bürgermeister Michael Müller hat die einstigen Luftschlösser auf den Boden geholt und die Großprojekte realisiert. Ich hoffe, dass er wiedergewählt wird und mit diesem Elan weitermacht“, lobte Meinl. In diesem Zusammenhang befürwortete er auch den vollzogenen Paradigmenwechsel. Denn für Bürgermeister-Vorgängerin Cornelia Irmer hätte die Entwicklung der Böhmwiese gegenüber der Umgestaltung des Karl-Lederer-Platzes Priorität gehabt. Als nützliches Provisorium habe sich die Ende des Jahres installierte Ampel-Verkehrsregelung an der B11-Einfahrt vor dem Rathaus erwiesen. Auch die Tiefgarage unter dem Karl-Lederer-Platz werde bereits rege genutzt. Als „kommende Herausforderungen“ bezeichnete Kailberth die Errichtung einer dritten Grundschule sowie die Schaffung von weiteren KiTa-Plätzen, die angesichts des prognostizierten starken Zuzugs dringend erforderlich sein dürften. Zudem wünschen sich Kailberth und Meinl, dass bei den Kommunalwahlen am 15. März viele Geretsrieder in den Kreisrat gewählt werden. Da die zahlreichen Sitzungen an Werktagen jedoch ganze Vormittage und Nachmittage beanspruchen, ist eine Teilnahme für berufstätige Mandatsträger schwierig. „Bald sitzen nur noch Bürgermeister und Rentner in diesen Ausschüssen, das kann es nicht sein“, kritisierte Stadt- und Kreisrätin Sabine Lorenz. Peter Herrmann

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