Förderung der Landwirtschaft

Bayerisches Naturschutzprogramm für das Tölzer Land: Anträge bis 23. Februar möglich

Streuwiesen und Moore
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Streuwiesen und Moore: Im Landkreis gibt es viele solcher ökologische Flächen.
  • Daniel Wegscheider
    VonDaniel Wegscheider
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Landkreis – Die Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft beim Vertragsnaturschutzprogramm wird bereits auf rund 3.000 Hektar im Landkreis umgesetzt.

Der Landkreis zeichnet sich durch viele ökologisch wertvolle Flächen aus. Dazu zählen Moore, Streuwiesen, Lebensräume von Wiesenbrütern, aber auch steile und magere Leiten oder Almen. Die Bewirtschaftung dieser Flächen ist meistens sehr aufwendig.

Daher honoriert das Bayerische Umweltministerium Maßnahmen, die eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung solcher Flächen gewährleisten, seit Beginn der 1980er-Jahre über das Vertragsnaturschutzprogramm (VPN).

Antragberechtigte Landwirte

Antragsberechtigt sind Landwirte, sofern die insgesamt selbst bewirtschaftete Fläche eine Mindestgröße von 3.000 Quadratmeter aufweist. Die förderfähige Einzelfläche muss hierbei mindestens 500 Quadratmeter umfassen. Förderfähig sind ausschließlich ökologisch hochwertige, landwirtschaftlich genutzte Flächen, die oft von der Biotopkartierung erfasst sind oder in Schutzgebieten liegen.

Der Antragszeitraum für das VNP läuft nun bis zum 23. Februar. Die Beratung und Vereinbarung über die Aufnahme von geeigneten Feldstücken in das VNP findet entweder telefonisch, auf elektronischem Wege oder im Ausnahmefall auch persönlich an der Unteren Naturschutzbehörde im Tölzer Landratsamt statt.

Vertragsnaturschutzprogramm läuft für fünf Jahre

„Die eigentliche Antragstellung erfolgt dann nach elektronischer Übermittlung des sogenannten Bewertungsblattes durch die untere Naturschutzbehörde über das landwirtschaftliche IT-System iBALIS“, erklärt Landratsamt-Sprecherin Marlis Peischer: „Die Vereinbarungen zum VNP werden grundsätzlich über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschlossen.“

Interessierte Landwirte werden gebeten, sich direkt mit der zuständigen Fachkraft für Naturschutz in Verbindung zu setzen:

Joachim Kaschek ist zuständig in den Gemeinden Bad Heilbrunn, Bad Tölz, Dietramszell, Geretsried, Greiling, Icking, Jachenau, Lenggries, Münsing, Reichersbeuern und Wackersberg; erreichbar unter Tel: 08041/505-322 oder per E-Mail (joachim.kaschek@lra-
toelz.de).

Sabine Kraus ist Ansprechpartnerin für die Gemeinden Benediktbeuern, Bichl, Egling, Eurasburg, Gaißach, Kochel am See, Königsdorf, Sachsenkam, Schlehdorf sowie Wolfratshausen. Sie kann unter Tel: 08041/505-125 oder per E-Mail an sabine.kraus@lra-toelz.de kontaktiert werden.

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