Auseinandersetzung um wolliges Tier

Dietramszell: Streit um Schaf endet in Strafverfahren

Ein Schaf
+
Ein Schaf war jüngst Auslöser für einen Streit, der sogar in zwei Strafverfahren endete. (Symbolbild)
  • Viktoria Gray
    vonViktoria Gray
    schließen

Dietramszell - Diese Auseinandersetzung endete nicht friedlich. In Dietramszell ging der Streit um ein Schaf zu weit.

Wie die Polizeiinspektion Geretsried mitteilt, begann alles damit, dass ein 72-jähriger Geretsrieder ein Schaf in Dietramszell erwerben wollte. Das Schaf gehörte einer 52-jährigen Dietramszellerin.

Laut Pressebericht bezahlte der Geretsrieder den Schafbesitzern im Voraus 250 Euro. Im Nachhinein entschied sich die Dietramszellerin jedoch um. „Sie wollte das Schaf nicht mehr verkaufen“, berichtet Polizeihauptmeister Thomas Willibald. Diesen Umstand teilte sie dem 72-Jährigen dann per Telefon mit.

Der potenzielle Käufer war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Am Montag, 3. Mai, erschien er daher auf dem Privatgrundstück der Schafbesitzer. „Dort bestand er auf den Verkauf des Schafs“, so Willibald.

Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet

Die 52-Jährige lehnte den Verkauf aber weiterhin ab. Sie forderte den Geretrsieder, der in Begleitung seiner Ehefrau erschienen war, ihr Grundstück zu verlassen. Beide kamen der Forderung nicht nach. Schließlich wurde die Polizei alarmiert.

Gegen das Ehepaar aus Geretsried wurde je ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet. Wegen des mündlich abgeschlossenen Kaufvertrags wurde auf das Zivilrecht verwiesen.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare