Versehentlich für tot erklärt

Dietramszell: Versicherung stellt Rentenzahlung für Totgeglaubten ein

Mann hebt Geld vom Bankautomat ab
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Versicherung erklärt Rentner versehentlich für tot und stellt Rentenzahlung für den quicklebendigen 87-Jährigen ein
  • Franca Winkler
    vonFranca Winkler
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Dietramszell – Einen Fall mit Seltenheitswert brachte ein Rentner aus München bei der Geretsrieder Polizei zur Anzeige: Seine Versicherung hatte ihn versehentlich für tot erklärt und die Rentenzahlungen eingestellt.

Den Schilderung des Rentners zu Folge wurde dieser von einer großen deutschen Rentenversicherung fälschlicherweise für tot erklärt und erhielt demnach keine ihm zustehenden Zahlungen mehr. Die Beamten der Inspektion an der Jeschkenstraße gingen der Sachlage auf den Grund: Der 87-jährige Mann verwendet unterschiedliche Meldeadressen, die zu dem Irrtum führte.

Der Rentner aus München hatte bei diversen Schriftstücken an die Versicherung eine Adresse in Dietramszell angegeben. Dort wohnt seine Lebensgefährtin. Er selbst hält sich ebenfalls regelmäßig in Dietramszell auf. Laut Polizeibericht kam es innerhalb der Versicherung zu einem Versehen. Die Rentenversicherung ihrerseits stellte eine Diskrepanz mit der offiziellen Meldeadresse des Mannes in München fest und nahm aus bislang nicht nachvollziehbaren Gründen an, dass der Versicherungsnehmer tot sein müsse. Die Konsequenzen waren weitreichend: Die Rentenzahlungen wurden ausgesetzt.

Die Polizei konnte nun den Irrtum bei der Versicherung aufklären. Der quicklebendige 87-Jährige kann wieder auf Zahlungen von der Versicherung hoffen.

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