Digitales Schwimmen

Ausbildung der Wasserretter von St. Heinrich zur Corona-Krisen-Zeit

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20 DLRG-Teilnehmer aus den Ortsverbänden Schäftlarn-Wolfratshausen und Haar haben während den Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen online an der Fachausbildung Wasserrettungsdienst per Skype-Telefonkonferenz teilgenommen.

St. Heinrich – die Corona-Krise trifft auch die Deutsche_Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Schäftlarn-Wolfratshausen hart: Schwimmausbildungen müssen entfallen, Erste Hilfe Kurse werden verschoben oder entfallen und die Saisonvorbereitungen verzögern sich.Trotzdem wird es hoffentlich einen Sommer am Badeplatz geben. Dafür hält sich die DLRG bereits fit und übt ihre technische Hilfeleistungen – und zwar Online.

Die DLRG nutzt die Corona-Krise will, so wie man sich derzeit für technische Hilfeleistungen im Rahmen der Krisenbewältigung bereithält. „Die notwendige Ausbildung für den Wasserrettungsdienst wurde situationsbedingt nun als online-Schulung per Sype Telefonkonferenz durchgeführt“, berichtet Mathias Feichtbauer, Vize-Vorsitzende des Ortsverband Schäftlarn-Wolfratshausen.

Die Ausgangsbeschränkungen dauern noch an, das Hallenbad Ascholding hat weiterhin geschlossen, so dass dort derzeit keine Schwimmausbildungen der DLRG Schäftlarn-Wolfratshausen stattfinden können. Die Rettungsschwimmer haben einen Trainingsplan per Mail mit Übungen auf dem Trockenen zugeschickt bekommen, um sich fit zu halten. „Denn der nächste Sommer kommt hoffentlich trotzdem, auch wenn er in dieser Saison sicherlich anders ausschauen wird als gewohnt“, so Feichtbauer weiter. Die Saisonvorbereitungen laufen in diesem Jahr anders und dezent im Hintergrund ab. Das Material wird trotzdem gepflegt und aufgefüllt, auch wenn sich der Ortsverband parallel für technische Hilfeleistungen im Rahmen der Krisenbekämpfung bereithält.

„Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen“ – diesen Slogan hört man während der Ausgangssperre wegen der Ausbreitung des Coronavirus häufiger. Zu einer solchen Maßnahme mussten die Ausbilder der DLRG Schäftlarn-Wolfratshausen rund um Tobias Maier als Lehrgangsleiter und Stefanie Dienel als Leiterin Ausbildung der DLRG Schäftlarn-Wolfratshausen auch für die Durchführung der Fachausbildung Wasserrettungsdienst nun greifen – der erste Teil der Ausbildung wurde kurzerhand per Skype-Telefonkonferenz mit den 20 Teilnehmern durchgeführt. Am liebsten arbeiten die Wasserretter eigentlich draußen und im Team zusammen. So war die Form der Wissensvermittlung natürlich ungewöhnlich. „Aber es lief hervorragend und sehr diszipliniert.“ stellt Dienel fest. Sollten die Ausgangsbeschränkungen weiter anhalten, so wird auch der zweite Termin online stattfinden müssen. Auch wenn man mit dem Instrument der online-Schulung aus der Not heraus sehr gute Erfahrungen sammeln konnte und das sicher bei anderen Gelegenheiten wieder einsetzen will, sollte spätestens der dritte Termin und die Prüfung für die laufende Fachausbildung Wasserrettungsdienst aber hoffentlich wieder an der Wasserrettungsstation in St. Heinrich stattfinden können. dwe

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