Diskutierte Frage: Holz oder Plastik

Neuer Kletterturm für den Kindergarten Arzbach vor Wackersberger Rathaus

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Dieser alte, marode gewordene Kletterturm beim Kindergarten Arzbach soll ersetzt werden. Die Edelstahl-Rutsche soll weiterhin als Hangrutsche Verwendung finden.

Wackersberg – Natur-Material Holz oder Kunststoff? Das war die Frage, die im Wackersberger Gemeinderat am vergangenen Dienstagabend eine Grundsatz-Diskussion auslöste. Dabei musste sich das Gremium aus zwei vorliegenden Angeboten entscheiden, welchem Baustoff sie für den neuen Kletterturm mit Rutsche beim Kindergarten Arzbach den Vorzug geben wollten. Damit soll das nämliche alte, hölzerne und marode gewordene Spielgerät ersetzt werden.

„Der Kindergarten würde Holz bevorzugen, weil das besser zum Gesamtkonzept passt“, eröffnete Barbara Camelly die Diskussion. Die Befürworter der Kunststoff-Variante, die übrigens aus Recycle-Material gefertigt wird, sahen dann vor allem die Wartungsfreiheit und Langlebigkeit des Materials als Vorteil, während die andere Seite befand, dass das natürliche Baumaterial viel besser in unsere Gegend passen würde. Bei allem für und wider blieb als einziger handfester Unterschied die Hersteller-Garantie für die Anlage übrig. Sie beträgt beim Kunststoff 15, bei der hölzernen Variante lediglich zwei Jahre. Beim Preis lag der hölzerne Kletterturm leicht über dem des Kunststoffs.

Zudem solle die vorhandene Edelstahl-Rutsche weiter als Hangrutsche Verwendung finden und ein Wasserspiel integriert werden. Zu Letzterem befand Klaus Braun, dass man das aus Kostengründen leicht in Eigenleistung bauen könne, „das kommt dann sicher auch viel billiger.“ Letztlich vertagte das Gremium die Entscheidung über die Hangrutsche und das Wasserspiel. Beim Kletterturm selbst stimmte es mit 14:3 für die Beschaffung der aus Robinie gefertigten hölzernen Variante. ejs

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