Bewährter Cover-Mix

„Don’t walk on the brass“ präsentieren Funk-&-Soul-Rock im Hinterhalt

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Lockten viele Besucher auf die Tanzfläche im Geltinger Hinterhalt: „Don‘t walk on the brass“.

Geretsried – Vor rund 25 Jahren gründete sich die Tölzer Band „Don’t walk on the brass“ (DWOB). Bei ihrem Gastspiel in der Kulturbühne Hinterhalt bewiesen die acht Musiker, dass Funk & Soul auch mit Bläsern und Saxofon richtig gut funktioniert.

Eng wurde es auf der Bühne im nahezu vollbesetzten Hinterhalt. Denn die Tölzer Band „Don’t walk on the brass“ (DWOB) rückte gleich mit acht Musikern an, die dem Publikum mit einer druckvollen Mischung aus Funk, Soul und Rock gehörig einheizten. „Wir waren schon seit zehn Jahren nicht mehr hier, und der Club ist immer noch so schön wie früher“, schwärmte Sänger Bernd Schneider vom Ambiente. Danach verschwendete er kaum Zeit mit Ansagen, sondern nutzte seine charismatische Stimme, um Songs von so unterschiedlichen Künstlern wie Paul Simon, Peter Gabriel, Stevie Wonder, Blood Sweat & Tears, Billy Joel, Phil Collins, Huey Lewis und Jan Delay zu interpretieren. Dabei räumte Schneider auch seinen Bandkollegen genug Freiräume ein. So kam das virtuose Schlagzeugspiel von Jens Freyberg vor allem beim Song „Ain’t that simple“ zur Geltung

Das von Peter Zölch gespielte Saxofon prägte die Peter-Gabriel-Coverversion „Sledgehammer“. Zusammen mit Trompeten- und Posaunenklängen erzeugten die Künstler einen kraftvollen Sound, der vor allem weibliche Besucher schon in der ersten Konzerthälfte auf die Tanzfläche lockte. Am Ende des rund zweistündigen Konzerts zogen dann auch die Männer nach und forderten lautstark Zugaben. Mit „Only the good die young“ – im Original gesungen von Billy Joel – verabschiedeten sich DWOB aus dem Geltinger Hexenkessel. Das 25-jährige Bandbestehen feiert das Oktett dann wieder in vertrauter Umgebung. Am 15. Februar 2020 spielen Schneider & Co. ab 20 Uhr im Tölzer Kulturhaus „Alte Madlschule“.Peter Herrmann

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