Wohnungen geplant

Ehemaliger Ascholdinger Kindergarten: Umbau bis Ende 2023

Ehemaliger Kindergarten an Isarstraße in Ascholding
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Soll in Wohnungen für Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung umgebaut werden: Das Gebäude an der Isarstraße in Ascholding.
  • Viktoria Gray
    VonViktoria Gray
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Dietramszell/Ascholding – Im Mai 2021 zogen die Kinder, die im ehemaligen Kindergarten an der Isarstraße in Ascholding untergebracht waren, in die neu gebaute Kindertagesstätte „Isarkinder“ an die Eglinger Straße neben dem großen Edeka-Markt.

In der jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat nun, dass das Bestandsgebäude an der Isarstraße nach einer von dem Ingenieurbüro Robert Illner ausgearbeiteten Variante in Dienstwohnungen umgebaut werden soll.

Das Ingenieurbüro Illner, mit Sitz in Egling, arbeitete drei verschiedene Varianten für einen möglichen Umbau aus. Bürgermeister Josef Hauser hatte dazu jeweils die Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellt. Der Rat entschied sich schlussendlich für Variante zwei, die den Abbruch der Garage und den Bau dreier Wohnungen im bestehenden Gebäude vorsieht. Außerdem soll eine Erweiterung von circa sechs Metern in Richtung Osten erfolgen. „Derzeit wird aber noch geprüft, ob im Dachgeschoss auch zwei Wohnungen zu realisieren sind“, berichtete Geschäftsleiter Maximilian Donner. Demnach würden in dem Gebäude dann vier, anstatt drei Wohnungen für Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung zur Verfügung stehen.

Wohnungen sollen zunächst Kinderbetreuern angeboten werden

Laut Donner soll mit dem Umbau Ende 2022 begonnen werden. Die Fertigstellung sei für Ende 2023 vorgesehen. Welche Firma möglicherweise für den Umbau zuständig sein wird, werde noch öffentlich ausgeschrieben und muss dann entschieden werden.

Zum jetzigen Zeitpunkt plant die Gemeinde, dass die Energieversorgung für die Wohneinheiten mittels einer nahegelegenen Biogasanlage sichergestellt werden soll. Da es sich um Wohnungen für Mitarbeiter der Gemeinde handelt, soll die Miete sozialverträglich gestaltet werden. Ein fester Betrag stehe aber noch nicht fest. „Hierzu muss sich der Gemeinderat noch beraten“, erklärte Donner.

Vorrangig sollen die Wohnungen laut Geschäftsleiter Kinderbetreuern zustehen. „Aufgrund der angespannten Arbeitsmarktlage beim Personal für Kinderbetreuung sollen zunächst Mitarbeiterinnen unserer gemeindlichen Kindergärten die Wohnungen angeboten werden, in zweiter Linie den übrigen Gemeindemitarbeitern“, erläuterte er. Sofern bei Kinderbetreuern kein Interesse an einer Anmietung bestehen würde, würden die Wohneinheiten dann Dietramszeller Bürgern angeboten werden.

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