Suche unter Brücke

Einsatz am Sylvenstein: Drohne löst Rettungsaktion aus

Einsatzkräfte der Bergwacht am Sylvenstein
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Einsatzkräfte am Brückengeländer: Aus einer besseren Perspektive werden die weiteren Schritte für die Rettung von zwei Personen geplant.
  • Viktoria Gray
    vonViktoria Gray
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Lenggries/Sylvenstein - Am Dienstag, 13. April, wurden die ehrenamtlichen Helfer der Lenggrieser Bergwacht zu einem etwas anderen Einsatz gerufen. Grund war eine Drohne.

Es war gegen 16 Uhr, als der Alarm der Bergwacht Lenggries ging. Sie wurden zu einem Einsatz im Bereich des Sylvenstein Stausees gerufen.

Wie die Bergwacht mitteilt, war ein 29-Jähriger mit seinem Freund im Schürpfengraben unterwegs gewesen. Dort wollten sie eine abgestürzte Drohne suchen. Die Drohne war am Samstag bei einem Flug durch das Bachbett in den Graben gestürzt.

Trauten sich Rückweg nicht mehr zu

„Nach vergeblicher Suche, trauten sich die erschöpften und durchgefrorenen jungen Männer den Rückweg zum Auto aus dem steilen Graben nicht mehr selbst zu“, berichtet Pressesprecherin der Bergwacht Lina Feile. Die Männer wurden dann durch den Einsatzleiter lokalisiert. „Bereits von der Brücke aus, die über den Graben führte, konnte Sichtkontakt hergestellt werden“, erklärt Feile weiter.

Die Brücke am Einsatzort.

Sieben Einsatzkräfte vor Ort

Die Bergwacht Lenggries rückte dann mit einem Team aus sieben Einsatzkräften an und befestigte ein Geländer aus Seilen an mehreren Bäumen um die beiden Personen daran aus dem Graben zu sichern. Der 29–Jährige konnte mit seinem Freund oben angekommen die Heimreise selbstständig antreten. Laut Einsatzleiter Till Gudelius kamen die Männer aus Richtung Nordlandkreis. Wie Feile abschließend mitteilt, war „der Einsatz gegen 18 Uhr beendet und die Einsatzkräfte wieder an der Wache in Lenggries.“

Auch am vergangenen Samstag eilte die Bergwacht einer Tourengeherin sowie einem Mädchen zur Hilfe: Brauneck - Frau verletzt sich an der Schulter und ein Kind am Kopf

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