Entscheidung auf März vertagt

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WOLFGANG BREITWIESER, Landkreis - Mehrere Elternbeiräte waren zur jüngsten Sitzung des Kreisausschusses am vergangenen Mittwoch gekommen, um letztlich zu erfahren, wie es mit der Kostenfreiheit der Schülerbeförderung weitergehen wird und ob das Gesetz, das nur den kürzesten Schulweg zur nächstgelegenen Schule als zuschussfähig ansieht, künftig strenger durchgesetzt wird. Auch die Journalisten zückten ihre Stifte, als Landrat Josef Niedermaier (FW) den Tagesordnungspunkt aufrief und Abteilungsleiter Johann Kunz neben ihm Platz genommen hatte. Doch dann meldete sich CSU-Sprecher Thomas Holz zu Wort und stellte den Antrag, den Tagesordnung auf die nächste Sitzung am Dientsag, 3. März, zu verschieben. Der Vorschlag wurde dann auch einhellig gebilligt. Holz hatte das damit begründet, dass man unter keinem extremen Zeitdruck stehe, da die Änderung, sofern sie beschlossen werde, erst für den kommenden September gelte. Der eigentliche Grund aber war, dass Holz erst kurz vor der Sitzung eine Stellungnahme des Kultusministeriums erhalten hatte, die er bei der Autofahrt von Kochel nach Bad Tölz nicht habe genau studieren können. Der erste Eindruck sei aber gewesen, dass es vielleicht doch Möglichkeiten gebe, eine für die Eltern bessere Lösung zu finden. Das leuchtete allen Ausschussmitgliedern ein. Kunz mahnte dennoch eine baldige Entscheidung an, weil schon demnächst die Einschreibungen in die weiterbildenden Schulen beginnen.

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