Unerfreuliche Schlussrechnung

Erdaushub-Entsorgung kommt Icking teuer

Belastetes Erdreich
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Belastetes Erdreich muss teuer auf speziellen Deponien entsorgt werden.

Icking – Bei Bauarbeiten kommt oft auch Unerwünschtes zum Vorschein. Zwar ist der Tiefbau für das Glasfasernetz in Icking abgeschlossen. Doch es kostet ordentlich, die Lagerplätze endgültig zu räumen. Die Bauleute haben im Zuge der Arbeiten auch verseuchte Erde zutage gefördert. Für 950 Tonnen Aushub ist eine kostspielige Entsorgung notwendig – ein unwillkommener Nachtrag, den der Gemeinderat Icking nicht auf dem Schirm hatte. Er musste in den sauren Apfel beißen und für rund 75.000 Euro eine Spezialfirma beauftragen.

Im Normalfall kann das Erdreich abgefahren und anderswo wieder verbaut werden. Doch nicht bei den letzten noch vorhandenen Haufen. Wie Bürgermeisterin Verena Reithmann (UBI) mitteilte, hätten Laborproben ergeben, dass das schadstoffbelastete Material die so genannte Kategorie Z2 übersteigt und deshalb nur auf speziellen Deponien entsorgt werden kann. Die Kontaminierungen lassen sich nicht näher qualifizieren. „Aber sie fallen unter die Deponieverordnungen.“ Von welchen Straßen der Aushub genau stammt, ist nicht mehr nachvollziehbar. ha

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