Erweiterung des KiTa-Angebots

Bauausschuss genehmigt Aufstellung von zwei provisorischen Containern

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Auf dem Platz zwischen dem Caritas-Kindergarten St. Benedikt und der Turnhalle an der Leitenstraße wird demnächst ein temporärer Container für die Kinderbetreuung aufgestellt.

Geretsried – Im Stadtteil Gelting und im Geretsrieder Süden werden im Sommer noch mehr Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung stehen. Der Bau- und Umweltausschuss gab in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für zwei provisorische Erweiterungsprojekte.

So soll laut Stadtarchitekt Christian Müller an der Geltinger Leitenstraße zwischen dem Caritas-Kindergarten St. Benedikt und der Turnhalle ein eingeschossiger Container mit drei Gruppenräumen, einem Nebenzimmer, einem Personalraum und Sanitäreinrichtungen entstehen. „Darin können zwei Gruppen mit je 18 bis 20 Kindern untergebracht werden“, erklärte Müller. Die Dauer für die etwa 200.000 Euro teure provisorische Einrichtung, die ebenfalls von der Caritas betrieben wird, ist auf zwei Jahre begrenzt. „Das Landratsamt stimmt nur dieser temporären Lösung zu“, ergänzte Stadtbaurat Rainer Goldstein. Der Geltinger CSU-Stadtrat Franz Wirtensohn bedauerte – wie schon in einer vorherigen Sitzung – zwar, dass der aufwändig sanierte Platz neben der Turnhalle nun für einen KiTa-Container geopfert wird. Dennoch stimmt er zu. „Die Kinder sind wichtig, und die Notwendigkeit besteht“, betonte der Landwirt.

Bedarf gibt es auch im Geretsrieder Süden. Denn an der „Blechkiste“, die derzeit noch an der Tattenkofener Straße steht, nagt der Zahn der Zeit. „Zudem läuft der Mietvertrag aus“, erklärte Goldstein. Deshalb ziehen die beiden bestehenden Gruppen wenige Hundert Meter weiter in einen Container, der hinter dem Verkehrsübungsplatz am Robert-Schumann-Weg aufgestellt wird. Dort ist sogar noch Platz für eine weitere dritte Gruppe mit 20 Kindern. Die Baukosten für die „Neue Blechkiste“, die schon im Juli bezugsfertig sein soll und über drei Gruppenräume sowie Toiletten, Büros und ein Personalzimmer verfügt, liegen bei rund

250.000 Euro. Da das vorgesehene Areal jedoch im Außenbereich liegt, musste der Bau- und Umweltausschuss eine Ergänzungssatzung für die „Gemeindebedarfsfläche Süd/West“ verabschieden. „Das Landratsamt hat mitgeteilt, dass eine Baugenehmigung nur dann erteilt wird, wenn die Stadt planerisch tätig wird und gegebenenfalls eine Ergänzungssatzung aufstellt, die die Fläche dem Innenbereich zuordnet“, warb Goldstein um Zustimmung.

Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses bewilligten die beiden provisorischen Lösungen und die Ergänzungssatzung jeweils einstimmig, sodass die notwendigen Bauarbeiten schon bald beginnen können.Peter Herrmann

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