66-jähriger Münchner schwer verletzt

Unfall bei Starkregen auf A95: BMW überschlägt sich auf 50 Meter mehrmals

Autofahren bei Regen
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Nicht nur die Sicht ist durch die Gischt getrübt, bei Starkregen und Wasserfilm auf der Straße droht Aquaplaning (Symbolbild).
  • Daniel Wegscheider
    vonDaniel Wegscheider
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Eurasburg - Wegen Aquaplaning hat sich ein BMW auf der A95 bei Eurasburg überschlagen. Der Fahrer, ein 66-jähriger Münchner, zog sich beim Unfall schwere Verletzungen zu.

Am Mittwoch (9. Juni) gegen 14.30 Uhr ist es auf nasser Fahrbahn zu einem Unfall gekommen: Ein 66-jähriger Münchner fuhr in seinem BMW Z4 auf der A 95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Unmittelbar vor der Ausfahrt Seeshaupt setzte plötzlich Platzregen ein und verwandelte die Fahr- in eine Rutschbahn.

Auto wurde durch die Leitplanke in die Höhe gehoben

Der Pkw schleuderte nach Angaben der Weilheimer Polizei nach rechts und geriet dort auf eine beginnende Leitplanke. Dadurch wurde das Auto in die Hohe gehoben, überschlug sich mehrfach und krachte anschließend gegen ein Verkehrszeichen und den Sockel einer Notrufsäule. Dann schlitterte der Wagen wieder gegen eine Leitplanke, ehe das Fahrzeug nach etwa 50 Meter im Seitenstreifen zum Stehen gekommen war.

Autobahn für eine halbe Stunde komplett gesperrt

Der alleine im Fahrzeug sitzende Fahrer konnte noch selbständig aussteigen und wurde mit Verdacht auf schwereren Verletzungen vom Rettungsdienst und einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Ein zunächst angeforderter Rettungshubschrauber konnte wegen eines aufziehenden Gewitters nicht ausrücken. Der BMW wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Polizei geht von einem wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von mindestens 15.000 Euro aus.

Die Autobahn wurde zunächst für rund eine halbe Stunde komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Dadurch kam es kurzfristig zu einem kleinen Rückstau. Kurz nach 16 Uhr konnte die Fahrbahn von der Polizei und Feuerwehr wieder freigegeben werden. Die Feuerwehren aus Münsing und Beuerberg waren mit vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften für Sperr- und Sicherungsarbeiten eingesetzt. Die Autobahnmeisterei Starnberg war mit drei Fahrzeugen und entsprechendem Personal für Absperrmaßnahmen im Einsatz.

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