Corona: Coaching wird schwieriger

Eurasburger Verein wählt neuen Vorstand und sucht neue Trainer

Wilhelm Großebüter (Kassier), Rainer Kebekus (Zweite Vorsitzender), Horst Niegel (Erster Vorsitzender), Pia Mihailowitsch (Schriftführerin) und Hans Axtner (Vorstandsmitglied)
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Der neue Vorstand des Vereins: (v.l.) Wilhelm Großebüter (Kassier), Rainer Kebekus (Zweite Vorsitzender), Horst Niegel (Erster Vorsitzender), Pia Mihailowitsch (Schriftführerin) und Hans Axtner (Vorstandsmitglied).
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    vonViktoria Gray
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Eurasburg – Der Verein „Arbeit für Jugend“ in Eurasburg, unterstützt Jugendliche und wählte jüngst einen neuen Vorstand.

Der Verein „Arbeit für Jugend“ in Eurasburg, der die Mittelschulen in Königsdorf, Geretsried, Waldram und Wolfratshausen betreut, hat unter anderem das Ziel, Mittelschülern zu einem guten Schulabschluss zu verhelfen.

Nun steht auch der neue Vorstand des Vereins fest. Die Jahreshauptversammlung, die eigentlich vergangenes Jahr stattfinden hätte sollen, fiel wie so vieles der Corona-Pandemie zum Opfer. „Mehrfach wurde sie verschoben“, erklärte Horst Niegel, Erster Vorsitzender des Vereins. Schließlich fand sie als Nicht-Präsenz-Veranstaltung heuer im März statt. Obwohl nicht in der Vereinssatzung vorgesehen erlaubt dies zurzeit eine Ausnahmeregelung des Bundesjustizministeriums. Die Vereinsmitglieder erhielten die Wahlunterlagen per Post.

Corona-Krise macht Arbeit schwieriger

„33 von 46 verschickten Abstimmungsblätter kamen zurück“, so Niegel. Das würde einer Wahlbeteiligung von fast 72 Prozent entsprechen. Zwei der insgesamt 46 Vereinsmitglieder zählten dann nach Ablauf der Abstimmungsperiode die Kreuzchen. Bilanz: Alle bisherigen Vorstandsmitglieder außer Niegel traten nicht mehr an. Dieser wurde also ohne Gegenstimme zum Ersten Vorsitzenden wiedergewählt. Mit jeweils fast 100-prozentiger Mehrheit wählten die Vereinsmitglieder Rainer Kebekus zum Zweiten Vorsitzenden, Pia Mihailowitsch zur Schriftführerin, Wilhelm Großebüter zum Kassier und Hans Axtner zu einem weiteren Vorstandsmitglied.

„Das Selbstwertgefühl und die vorhandenen Fähigkeiten und Stärken der Jugendlichen sollen erkannt und gefördert werden“, findet Niegel. Außerdem will der Verein das Verantwortungsgefühl für die eigene Person wecken und soziale Kompetenzen vermitteln.

„Das Coaching, das üblicherweise bei persönlichen Treffen von Jugendlichem und Coach stattfindet, ist seit einem Jahr wegen der Pandemie deutlich schwieriger geworden“, berichtete der Vorsitzende. Wie auch in anderen Lebensbereichen würden viele Coaches versuchen die notwendige Unterstützung per Videokonferenz oder Telefon zu gewährleisten. Was jedoch nicht mit Präsenz-Inhalten zu vergleichen ist. „Wir hoffen, dass die Betreuung der Jugendlichen im neuen Schuljahr ab dem Herbst 2021 wieder wie gewohnt stattfinden kann“, sagte Niegel.

Nach wie vor sei der Verein auf der Suche nach neuen, ehrenamtlichen Trainern. Interessierte können sich per E-Mail an kontakt@arbeit-fuer-jugend.de oder bei Horst Niegel unter Tel: 08179/99 87 097 melden.

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