Tipps zur bundesweiten „Aktion Saubere Hände“ am 5. Mai

Experten der Asklepios-Stadtklinik geben wichtige Hygienetipps 

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Richtiges Händewaschen als Prävention im Alltag außerhalb des Krankenhauses ist entscheidend, betont Cornelia Kremser, Hygienefachkraft der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz.

Bad Tölz - Der Welttag der Händehygiene der WHO und die Aktion “Saubere Hände“ sind jährlich stattfindende Kampagnen. Nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie ist Händehygiene einer der entscheidenden Faktoren, um die Verbreitung von Keimen zu verhindern. Experten der Tölzer Asklepios Stadtklinik geben Tipps zur Hygiene.

„Für unsere Klinik steht die Hygiene an erster Stelle, denn sie ist die Basis der Patientensicherheit. Anlässlich der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“ wollen wir daher ins Besondere in Zeiten der COVID-Pandemie auf die Bedeutung der Händehygiene hinweisen“, sagt Cornelia Kremser, Hygienefachkraft an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz. Das Thema wird im Klinikalltag groß geschrieben. „Unsere Mitarbeiter, insbesondere natürlich medizinisches Personal mit direktem Kontakt zum Patienten, werden regelmäßig und umfassend in Klinikhygiene geschult“, so Kremser weiter. Das Asklepios Programm Patientensicherheit umfasst dabei gemäß der Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) des Robert Koch Instituts (RKI) zahlreiche Punkte. Eine der wichtigsten und effektivsten Maßnahmen ist dabei die Händedesinfektion.

Richtiges Händewaschen als Präventionsmaßnahme im Alltag außerhalb des Krankenhauses

Im Umgang im Alltag außerhalb des Krankenhauses werden unabhängig des Coronavirus, Schutzmaßnahmen wie häufiges Händewaschen und Abstand halten empfohlen. Beachten Sie die Husten- und Niesetikette und fassen sich mit den Händen nicht ins Gesicht. Unter dem Motto „Lächeln statt Händeschütteln“ soll zudem verhindert werden, dass Keime über den Händedruck von einer Person zur nächsten übertragen werden. „Was banal klingt wird dabei oft falsch gemacht: das richtige Händewaschen: Es gilt die Faustregel: 20 bis 30 Sekunden lang, mit Wasser und Seife und an allen Stellen, anschließend sorgfältig abtrocknen“, so Kremser weiter.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geben die folgende Anleitung zum Händewaschen:

1. Nass machen: Die Hände werden unter fließendes Wasser gehalten. Die Temperatur kann dabei so gewählt werden, dass sie angenehm ist. 

2. Rundum einseifen: Handinnenflächen, Handrücken, Daumen, Fingerzwischenräume und Fingerspitzen sollten gründlich eingeseift werden.

3. Zeit lassen: Gründliches Händewaschen dauert mindestens 20 Sekunden, bei stark verschmutzten Händen auch länger.

4. Gründlich abspülen: Die Hände sollten unter fließendem Wasser abgespült werden. 

5. Sorgfältig abtrocknen: Das Abtrocknen der Hände – auch der Fingerzwischenräume – gehört zum wirksamen Händewaschen dazu. Durch das Abtrocknen werden Keime entfernt, die noch an den Händen oder im restlichen Wasser an den Händen haften. dwe

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