Sportliche Ambitionen

Fachinstitut gibt konkrete Handlungsempfehlungen

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Balanceakt im Bewegungsparcours: Bürgermeister Michael Müller (Mitte) will den Sportentwicklungsplan fortschreiben.

Geretsried – Die Stadt wird ein vor zehn Jahren erarbeitetes Sportentwicklungskonzept fortschreiben. Professionelle Hilfe leistet das Stuttgarter Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikeps).

In einem Pressegespräch nannte Bürgermeister Michael Müller zunächst eine eindrucksvolle Zahl „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren rund 40 Millionen Euro in den Sport investiert“, erklärte der Rathauschef. Ein Großteil der Summe wurde für die Errichtung des interkommunalen Hallenbads und die Sanierung des Eisstadions verwendet. Hinzu kommen eine Vielzahl von kleineren Projekten wie beispielsweise ein Loipenspurgerät, ein Kunstrasenplatz, der Dirt Park auf der Böhmwiese oder der Bewegungsparcours im Stadtwald.

„Jetzt ist es an der Zeit zu evaluieren“, erklärte Müller. Beraten wird die Stadt dabei vom Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung, das in ganz Deutschland mehr als 400 Städte und Gemeinden unterstützt. „Das was Sie hier an Infrastruktur haben, würden sich viele wünschen“, lobte Geschäftsführerin Julia Thurn.

Das Institut hat eine umfangreiche Bestandsanalyse erstellt. Demnach wurden zum Beispiel die allgemeine Bewegungserziehung im Kindergarten sowie die Kooperationen zischen Schulen und Vereinen bereits vorbildlich umgesetzt. Nachbesserungsbedarf gibt es bei der systematischen Erfassung der Angebote für ältere Männer und der sportmotorisch flächendeckenden Förderung von Kindern.

Deshalb werden Vertreter von Schulen und Vereinen sowie Fachleute am 5. Februar 2020 im Rahmen eines Auftaktworkshops über Stärken und Schwächen diskutieren. Nach der Festlegung von Schwerpunkten soll der Prozess dann in vier Themenworkshops fortgesetzt werden. Zu einer 25-köpfigen kooperativen Planungsgruppe werden Vertreter aus Bereichen Sportvereine, Kommunalpolitik, Fachämter der Verwaltung, KiTas, Schulen, Jugendarbeit, Integration, Inklusion, Gesundheit, andere Anbieter und der Bürgermeister gehören. „Geretsried soll Sportstadt bleiben“, wünscht sich Michael Müller. ph

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