Aus dem Polizeibericht

Falsche Online-Atteste

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Der Mund- und Nasenschutz ist in Gaststätten, Hotels und Restaurants mittlerweile obligatorisch. Bei missachten droht Strafe.

Lenggries - Der Urlaub in Oberbayern könnte für ein Ehepaar teuer werden: Sie legten dem Personal nämlich ein falsches Attest vor, das beide angeblich vom Mund- und Nasenschutz befreien sollte - doch das war glatt gelogen. 

Am vergangenen Freitag reisten ein 66-jähriger Mann und seine 50-jährige Begleiterin in ein Hotel in Lenggries an. Beim Betreten des Hotels trugen beide keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz und wurden deshalb durch das Hotelpersonal darauf aufmerksam gemacht. 

Daraufhin legte das Paar ein „Attest zur Befreiung der Maskenpflicht“ vor. Wie sich nach genauerer Überprüfung und auch im Gespräch mit dem Paar herausstellte, ist dieses Attest im Internet als „Blankoformular“ erhältlich. Das Paar hat sich das Attest ausgedruckt und es anschließend mit dem eigenen Namen befüllt. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass dieses Blanko-Attest (ohne persönliches Aufsuchen eines Arztes) ungültig ist und nicht von der bestehenden Maskenpflicht in Bayern befreit. Das Paar erwartet jetzt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. tka

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