Die Polizeiinspektion warnt und gibt Tipps

Falscher Microsoft-Mitarbeiter nervt Wolfratshauserin mehrmals

„Falsche Polizisten“ setzen ihre älteren Opfer oft telefonisch unter Druck (Symbolbild).
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Obacht vor unbekannten Telefonnummern auf dem Display. (Symbolbild).
  • Daniel Wegscheider
    vonDaniel Wegscheider
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Wolfratshausen - Nicht locker lassen wollte ein Betrüger: insgesamt zwölf mal klingelte bei einer Wolfratshauserin das Telefon - immer die gleiche Lüge, aber mit unterschiedlichen Rufnummern.

Wie die Polizei mitteilt, erhielt eine 57-jährige Wolfratshauserin am Mittwoch (10. Februar) zwischen 8.30 Uhr und 14.30 Uhr insgesamt zwölf Anrufe mit unterschiedlichen Rufnummern. Sämtliche Anrufer gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus.

Aber die Wolfratshauserin hat sich vehement nicht täuschen lassen, zu bekannt war ihr die alte Masche, über die auch schon mehrfach berichtet wurde. Bevor der falsche Anrufer persönliche Daten abfragen konnte, legte die 57-Jährige jedes mal einfach auf. „Die Wolfratshauserin hatte durch die sofortige Beendigung der Gespräche alles richtig gemacht“, lobt die Polizei.

Die Polizeiinspektion Wolfratshausen gibt folgende Tipps:

  • Microsoft schickt nach eigenen Angaben unaufgefordert keine E-Mails an deren Nutzer
  • Beenden Sie schnellstmöglich das Gespräch mit den Betrügern
  • Geben Sie in keinem Fall Ihre privaten Daten heraus
  • Erwerben oder installieren Sie bei einem Telefonat keine Fremdsoftware auf Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone
  • Lassen Sie sich nicht von Drohungen irritieren, wonach die Anrufer angeblich Ihre Windows-Version löschen

dwe

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