Es fehlt an Geld

2009 und 2010 wurden Sützmauern am Dorfener Berg saniert. Doch nicht alle Bauwerke wurden auf den neuesten Stand gebracht, für weitere Sanierungen fehlt das Geld.

Ferienzeit ist Baustellenzeit. Dieses Motto gilt freilich auch für den Landkreis. An zahlreichen Stellen wird gebaggert und asphaltiert, was das Zeug hält. Nur am Dorfener Berg zwischen Wolfratshausen und Icking heißt es erst einmal „Rien ne va plus“: Für die Sanierung der weiteren Stützmauern fehlt das Geld.

2009 rückten die Bautrupps im Auftrag des Staatlichen Bauamts Weilheim an, um die Stützmauer zu ertüchtigen. Über Monate war der Verkehrsfluss mehr als gestört. Die Stützwände erhielten vorgebaute Wände. Doch fertig gestellt wurden indes nicht alle. „Wir müssen uns da langsam vortasten, derzeit ist kein weiteres Geld mehr vorhanden“, erklärt Christine Volkmer. Sie betreut am Staatlichen Bauamt Weilheim den Straßenbau im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Sobald die finanzielle Ausstattung wieder vorhanden ist, so schätzt sie, könnte es auch wieder weitergehen mit der Sanierung der restlichen Stützmauern. Und dann versuche man auch für die Radfahrer über Abmarkierungen Pufferzonen zu schaffen. Auf den Kappen der Stützmauern etwa könnten so 50 Zentimeter breite Streifen entstehen, die allerdings weit entfernt seien von einem regulären Fahrradweg. „Dafür ist einfach kein Platz und der Berg zu steil.“ Die Straße sei teils nur sechs Meter breit, „da müssen wir wirklich abschnittsweise schauen, ob da für die Radfahrer eine Abmarkierung realisierbar ist“, sagt Volkmer. Durchgehend könne man dies am Dorfener Berg ohnehin nicht schaffen. Zudem, ergänzt sie, würde diese Maßnahme an den Stützmauern zugunsten der Radfahrer erhebliche Zusatzkosten verursachen. „Entsprechend müssen wir das von Teilstück zu Teilstück entscheiden.“ Während also am Dorfener Berg zumindest in dieser Saison alles so bleibt wie es derzeit ist, wurden andernorts bereits zahlreiche Projekte in Angriff genommen. Und Christine Volkmer gibt einen Überblick, wo gerade gebaut wird und wo schon bald schweres Gerät anrückt.

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