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Umweltbewusst: Bienen beziehen Häuschen vor Tölzer Sparkasse

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Imker Gerhard Leichmann versorgt die beiden Bienenvölker vor der Tölzer Sparkasse.

Bad Tölz – Trotz Corona-Krise gibt es in diesen Tagen auch nette Nachrichten. So wie die der Sparkasse: Vor dem Sparkassen-Center in Bad Tölz leben nun nämlich zwei Bienenvölker, die von einem Imker betreut werden. Mit der Ansiedlung der schwarz-gelb gestreiften Insekten wurde somit auch die Streuwiese vor dem Gebäude ökologisch aufgewertet.

Bereits vor vier Jahren hat die Sparkasse vor dem Sparkassen-Center am Tölzer Bahnhof zusammen mit Schulklassen und dem Landesbund für Vogelschutz über 3.000 Wildkrokusse gepflanzt. Die Wiese erblüht seitdem im Frühjahr in den Lila- und Weißtönen dieser Blumen, die nach dem Winter als erstes blühen und somit für Biene und Hummel besonders begehrt sind. Das Jahr über bleibt diese Fläche als Streuwiese mit vielen Wildblumen erhalten.

Das war ein erster Schritt: Seit einigen Tagen sind jetzt zwei Bienenvölker bei der Sparkasse eingezogen. Gerhard Leichmann, Mitarbeiter der Sparkasse und erfahrener Imker hat die Völker vor der Sparkasse angesiedelt, versorgt diese und verarbeitet den Honig. Die Sparkasse hat den Platz dafür bereitgestellt und die Kosten übernommen.

„Wir haben in der Sparkasse viele Projekte zum Thema Nachhaltigkeit verwirklicht, das steht weit oben auf unserer Agenda“, berichtet Vorstandsmitglied Christian Spindler. „Die Bienen passen hier als weiterer Baustein sehr gut dazu und wir bedanken uns bei unserem Kollegen Gerhard Leichmann, der dieses Projekt in Kooperation mit der Sparkasse übernommen hat.“

Unter anderem ist die Sparkasse mit ihren Solar-Carports am Sparkassen-Center weitgehend energieautark, sie ist Mitglied im Umweltpakt Bayern und fördert viele Projekte von Schulen und Vereinen in der Kategorie Umwelt. Auch bei Kreditvergaben rückt das Thema Ökologie weiter in den Vordergrund. „Wir hoffen, dass sich die Bienen bei uns wohlfühlen“, so Spindler „und auch unsere Kunden und Mitarbeiter von den neuen Gästen begeistert sind. Der Honig wird übrigens nicht verkauft. An wen wir ihn verschenken, ist noch offen.“ dwe

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