Vom Hindernis zum Lebensraum

Flussabschnitt der Isar für Wassersportler hergerichtet

Ein Schreitbagger entfernte in der vergangenen Woche Totholz aus einem drei Kilometer langen Isarabschnitt zwischen Kloster Schäftlarn bis zum Kraftwerk Mühltal.

Schäftlarn – Auch wenn aktuell angesichts der Corona-Krise nichts nach Wassersport aussieht: Uniper-Wasserkraft hat in der vergangenen Woche auf einem drei Kilometer langen Isar-Abschnitt dafür gesorgt, dass ein gefahrloses Befahren der Isar möglich sein wird: mittels eines Schreitbaggers.

Dieser Bagger hat in der vergangenen Woche den über drei Kilometer langen Abschnitt der Isar ab Höhe Kloster Schäftlarn bis zum Kraftwerk Mühltal von Bäumen und großen Ästen freigeräumt. „Ziel der Aktion war es, sicherzustellen, dass die Isar auch hier von den Flusswanderern und Wassersportlern wieder befahren werden kann, ohne dass gefährliche Hindernisse im Fluss lauern“, so Uniper-Pressesprecher Theodoros Reumschüssel.

Gerade über die Wintermonate mit den starken Niederschlägen und Stürmen seien von den Ufern der Isar teilweise ganze Bäume oder große Äste in den Fluss gefallen. An einigen Stellen befanden sie sich als unsichtbare Hindernisse unter der Wasseroberfläche. Mit dem Schreitbagger, der sich wie auf Stelzen durch den Fluss bewegen kann, sind diese Hindernisse nun aufgespürt und gezielt umgelagert worden. Da gerade Totholz für Kleinstlebewesen einen attraktiven Wohnraum darstellt, seien ausgewählte Bäume an geeigneten Stellen oberhalb der Wasserlinie abgelegt worden. tka

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