Aus dem Polizeibericht

Folgenreicher Mini-Job

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Der Test einer Spiele-App fürs Handy sollte Geld einbringen, doch es stellte sich als Betrug heraus. 

Icking - Eine Ickinger Studentin stieß Ende August 2019 auf ein Inserat bei einem bekannten Kleinanzeigenportal, das ihr Interesse weckte. Doch dies hatte polizeiliche Folgen.

Angeboten wurde dort ein Mini-Job auf 450 Euro-Basis, woraufhin die Studentin Kontakt mit dem Anbieter aufnahm, um Näheres zu erfahren. Im Rahmen eines Online-Chats erfuhr sie, dass der Job daraus bestehe, eine Spiele-App zu testen. Um an das scheinbar leicht verdiente Geld zu kommen, sei nur noch die Identifikation mittels Ausweis und eine Online-Anmeldung bei einer Direktbank notwendig. Die Studentin ging darauf ein und eröffnete, ohne dass sie es richtig registrierte, ein Bankkonto. Seitens der Bank erging schließlich über die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen und das Bayerische Landeskriminalamt eine Anzeige wegen Verdachts der Geldwäsche an die Wolfratshauser Polizei. Denn auf dem Konto, das die junge Ickingerin unbewusst eröffnet hatte, wurden Geldtransfers getätigt, vermutlich mit kriminellem Hintergrund. Die Polizei Wolfratshausen ermittelte wegen Geldwäsche. Und die Staatsanwaltschaft München II prüft nun, ob und inwieweit sich die junge Studentin wegen einer Straftat verantworten muss. tka

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