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Fraktionsvorsitzender Streibl (FW) fordert mehr Schutz vor Wolf

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Von: Franca Winkler

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Wolf
Die neue Bewertung liefert laut Ministerium einen Meilenstein des Wolfs­managements. © Fridolin Thanner

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen: Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, sieht es weiterhin als unerlässlich an – ein Sesshaftwerden von Wölfen im bayerischen Alpenraum zu verhindern.

Der Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft, der Viehbestände auf den Almen und damit der Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft hat für Streibl absolute Priorität. Europäisches Recht hindere aktuell stark daran, Wölfe hier in der Region zu entnehmen. Die Bayerische Staatsregierung erweitere unter Federführung des Umweltministeriums Maßnahmen zum Schutz von Herden.

Aktuelle Informationen zu den betroffenen Gemeinden sind auf www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/herdenschutz/herdenschutz_wolf/ zu finden. Dort können Weidetierhalter Anträge auf die Förderung von Herdenschutzzäunen und -hunden stellen. Streibl dazu: „Die Unterstützung der Tierhalter beim Herdenschutz ist nur ein Baustein. Weitaus wichtiger ist es, den Wolf tatsächlich aus unseren Regionen herauszubringen. Da werde ich nicht locker lassen. Der Wolf darf bei uns keine neue Heimat finden.“

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