Prominente Unterstützung

Fridays for future: Bananafishbones geben Konzert unter Isarbrücke

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Die Bananafishbones krönten die jüngste Fridays for future-Demonstration mit einem Konzert.

Bad Tölz – „It‘s like dancing in the sun – Having trouble having fun....“ von Tanzen in der Sonne, wie im Hit „Easy day“ war nichts zu sehen, dafür dann doch eine ordentliche Portion Spaß: Die Tölzer Kultband „Bananafishbones“ gab am Freitag anlässlich der „Fridays for future“-Demonstration ein Open-Air-Konzert. Wenngleich es wegen des anhaltenden Regens unterhalb der Isarbrücke stattfinden musste.

Es war schon ein Hauch von Subkultur, als das Trio um Florian Rein (Schlagzeug), Sebastian (Gesang und Bass) und Peter Horn (Gitarre) dort vor Graffitis ihre bekannten Songs anstimmten. Die Demonstranten – unter ihnen auch Grünen-Landtagsabgeordneter Hans Urban sowie SPD-Landratskandidatin Filiz Cetin – hatten sich zuvor schon in Stimmung gebracht. Denn sie sammelten sich abermals vor dem Rathaus, um dann wieder in einem Zug die Nockhergasse hinunter zur Isarpromenade zu gehen. Dabei skandierten sie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft raubt“.

Inhalte lieferte dann unter der Brücke mit Helmut Groß der Vorsitzende der Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen. Deren Ziele und die der Umweltschützer lägen durchaus nah aneinander, sagte er und verwies auf das US-Militär. Das würde einen enormen CO2-Fußabdruck hinterlassen. Laut einer Studie aktuellen britischer Wissenschaftler der Lancaster und Durham University liege das US-Militär mit seinen CO2-Emissionen unter den 50 Ländern mit dem höchsten Kohlendioxid-Ausstoß – „noch vor Staaten wie Portugal und Peru“, so Groß. So kaufe das US-Militär 269.230 Barrel Öl – „pro Tag“, so Groß. Da hagelte es ordentlich Buh-Rufe. Groß machte dann die Bühne frei für die Bananafishbones, sprach den Demonstranten aber schon noch Hochachtung für deren Durchhaltevermögen aus. Das sei schon auch beispielgebend für die ältere Generation. tka

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