Spatenstich zum Kindergarten

Für rund 4,2 Millionen Euro starten im Ortsteil Obergries Neu- und Umbauarbeiten

Kiga Gaißach
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Baustart in Obergries: mit dabei die Kindergartenleiterinnen Teresa Decku (l.) und Gabi Hofmann; dahinter (v.l.) Bürgermeister Stefan Fadinger, Thomas Gaisreiter (Bauleitung), Ideengeber Franz Rest sen., Franz Rest (Tiefbau), Franz Rest jun. (Hochbau) Gemeindekämmerer Hans Fischhaber und Dritter Bürgermeister Alois Grünwald.

Gaißach - Jüngst war es in Gaißach so weit: Bürgermeister Stefan Fadinger und weitere Beteiligte trieben ihr Arbeitsgerät in den Untergrund und gaben das Startsignal für den Neubau und Umbau der Gaißacher Kindertagesstätte in Obergries.

Heute erledigen Bagger die Arbeit, doch als offizieller Akt für einen bevorstehenden Baubeginn hat der „Spatenstich“ seine Symbolkraft behalten. Neben dem bestehenden Krippen-Pavillon sollen im verbleibenden westlichen Altbauteil eine zweite Krippengruppe sowie ein Speisesaal für die Mittagsbetreuung Platz finden. Der östliche Altbauteil wird abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Südlich abgesetzt davon entsteht ein zweigeschossiger Neubau. Beide Gebäude werden einmal durch einen überdachten Verbindungsgang verbunden sein und bieten dann Platz für fünf Kindergartengruppen; derzeit sind es vier. Vom Obergeschoss können die Kinder über eine Rampe in den Garten gelangen.

Beide Bauteile werden zeitlich versetzt realisiert, womit die Gemeinde bezweckt, dass der Kindergartenbetrieb während der gesamten Bauzeit ganz ohne Unterbrechungen weiterlaufen kann: Dafür soll zunächst im Bauabschnitt I bis zum September 2021 der südliche Neubau fertiggestellt werden, in den dann alle Kindergartengruppen umziehen können. Dann erst erfolgen 2021/22 im Bauabschnitt II der Teilabbruch und Umbau des Altbestands. In dessen Dachgeschoss schafft die Gemeinde drei Wohnungen im sozialen Wohnungsbau.

Bei geschätzten Gesamtkosten von rund 4,2 Millionen Euro rechnet die Gemeinde laut Bürgermeister Stefan Fadinger mit einer Förderung seitens des Freistaates in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro. Neben Tiefbau und Hochbau hat die Gemeinde bereits die Gewerke Zimmerei, Spenglerei und Gerüstbau vergeben. Dabei lag man innerhalb der Kostenschätzung.

An alle Anwesenden gerichtet, brachte Fadinger seine Hoffnung auf ein gutes Gelingen des großen Bauvorhabens zum Ausdruck. Sein besonderer Dank galt dem früheren Gemeinderat Franz Rest sen., der ganz ohne Entgelt die Grundzüge der Planung und die Realisierung in zwei Bauabschnitten ausgetüftelt hatte. rbe

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