Wichtige Daseinsvorsorge

Tagespflege für bis zu 20 Senioren ab März in Gaißach möglich

Vertragsunterzeichnung: (v.l.) Johanna Öttl (Tagespflegeleiterin), Pflegedienstleiter Dejan Stankovic, Stephanie Meyer (Rummelberger Dienste), Bürgermeister Stefan Fadinger und Geschäftsführer Volker Otto
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Vertragsunterzeichnung: (v.l.) Johanna Öttl (Tagespflegeleiterin), Pflegedienstleiter Dejan Stankovic, Stephanie Meyer (Rummelberger Dienste), Bürgermeister Stefan Fadinger und Geschäftsführer Volker Otto

Gaißach – In Gaißach wird es ab Frühjahr 2021 ein Angebot für die Senioren-Tagespflege geben.

Der landesweit tätige kirchliche Einrichtungsträger Rummelsberger Diakonie hat von der Gemeinde den ehemaligen Verkaufsladen der Oberland Werkstätten angemietet. Jüngst fand die Vertragsunterzeichnung statt.

„Die Tagespflege ist ein wichtiges Angebot zur Daseinsvorsorge. Sie unterstützt alte Menschen und entlastet Angehörige, lobte Stefan Fadinger. Der Gemeinderat stehe geschlossen hinter diesem Vorhaben, betonte der Bürgermeister.

Tagespflege bedeutet, dass die alten Menschen in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben können und dadneben dieses tagesstrukturierende Angebot in Anspruch nehmen. Sie können von Angehörigen dorthin gebracht und wieder abgeholt werden, den Fahrdienst kann aber auch die Diakonie übernehmen. Die Besucher erhalten Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffee. Neben der pflegerischen Versorgung gehört auch deren geistige und körperliche Aktivierung und Stabilisierung zum Betreuungskonzept.

Finanziert werden kann die Betreuung aus Mitteln der Pflegeversicherung. Aufgenommen werden können in die neue Einrichtung Senioren aus Gaißach, aber auch aus den umliegenden Gemeinden. Das verglaste Holzgebäude in Pavillon-Bauweise mit einer Nutzfläche von rund 250 Quadratmetern befindet sich am Egenbergerweg. Bevor ab März bis zu 20 Senioren betreut werden können, steht ein umfangreicher Innenumbau an.

„Die Nachfrage nach ambulanter Tagesbetreuung steigt stetig, immer mehr Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause und freuen sich über unsere Entlastung“, erklärte Stephanie Meyer, geschäftsführende Leiterin der ambulanten Dienste bei den Rummelsberger Diensten.

Die Rummelsberger Diakonie, die vor drei Jahren den Ambulanten Tölzer Pflegedienst Volker Otto als eigene GmbH übernommen hat, baut damit ihr Angebot für alte Menschen in der Region weiter aus. Ab Januar 2021 wird der bislang kurz „Pflegedienst Otto“ genannte Ambulante Dienst ganz an die Rummelsberger Dienste übergehen. Volker Otto selbst scheidet dann altersbedingt ganz aus. Rainer Bannier

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