Ausstellung

Die Gaißacher Krippe lebt wieder auf

Maria und Josef fliehen mit Jesus aus Ägypten.

Ganz anders als in den Familienkrippen wird das Wunder der Geburt Christi auf einer Fläche von 24 Quadratmetern und beeindruckender Kulisse dargestellt. Mit zurückhaltenden Lichteffekten in den Bürgerhäusern, lodernden Hirtenfeuern und einem plätschernden Brunnen werden die Besucher geradewegs auf die Felder vor den Toren Bethlehems geführt. Von den meterhohen Türmen der Stadt aus sehen die Bürger hinüber zur Geburtshöhle, wo sich Hirten, Herden und Engelschöre versammelt haben.

Die etwa 30 Zentimeter hohen, zum Teil beweglichen Figuren sind kunstvoll bekleidet und entstammen Oberammergauer Werkstätten. Türme, Bürgerhäuser und Höhlen der orientalischen Landschaftskrippe hat der Partenkirchner Kunstschreinermeister und Holzbildhauer Georg Reiner Anfang des 20. Jahrhunderts geschnitzt.

Die ganz besondere Stimmung der „Heiligen Nacht“ können die Besucher bis Freitag, 27. Dezember, erleben und von Samstag, 28. Dezember, bis Donnerstag, 9. Januar 2020 ,ziehen die „Heiligen Drei Könige“ mit ihrem prunkvollen Gefolge, Kamelen und Elefanten ein. Der Liturgie folgend wird heuer zum dritten Mal in der Zeit vom 10. bis 15. Januar das Szenenbild der „Flucht nach Ägypten“ gezeigt. dwe

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