Engagement in der Natur

Garten- und Verschönerungsverein blickt auf lange Tradition zurück

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Der Vorstand des Garten- und Verschönerungsvereins (v.l.): Zweite Vorsitzende und Schatzmeisterin Katrin Meier, Vorsitzender Walter Daffner und Schriftführerin Anne Zurek.

Wolfratshausen – Der bereits 1896 gegründete Garten- und Verschönerungsverein gehört zu den ältesten Vereinen Wolfratshausens. Geführt wird er von Walter Daffner, der bei den jüngsten Neuwahlen als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt wurde.

„Wer hat denn heute noch einen Garten?“, fragt sich Rudi Fauser. Das langjährige Mitglied des Garten- und Verschönerungsvereins Wolfratshausen verwies bei der Jahreshauptversammlung auf die stetige Nachverdichtung von Wohngebieten und den Zuwachs an Mehrfamilienhäusern in der Flößerstadt.

Vielleicht sind diese Entwicklung und die damit verbundene Reduzierung von Grünflächen die Hauptgründe für die Nachwuchssorgen des seit 123 Jahren bestehenden Vereins. Immerhin 32 der derzeit 163 Mitglieder waren ins Wirtshaus Flößerei gekommen, um den Vorsitzenden Walter Daffner und seine Stellvertreterin Katrin Meier per Akklamation in ihren Ämtern zu bestätigen. Meier wurde zugleich zur Schatzmeisterin bestimmt. Unterstützt wird sie von Schriftführerin Anne Zurek.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Daffner auf vielseitige Aktivitäten der Mitglieder zurück. Angefangen von einem Baum- und Strauchschnitt mit Kreisfachberater Lorenz Meier im Vereinsgarten am Floßkanal über Fachvorträge bis hin zu einem mehrtägigen Vereinsausflug ins Mühlviertel und in den Bayerischen Wald war allerhand geboten. „Um so ein umfangreiches Programm zu stemmen, braucht es den Zusammenhalt des gesamten Vorstandes“, betonte Daffner.

Auch in diesem Jahr sind wieder ein Baumschnitt, ein Fachvortrag, zwei Pflanzentauschmärkte und ein Vereinsausflug geplant. Zudem können Eltern ihre Kinder nach wie vor bei der seit 2011 bestehenden Jugendgruppe anmelden. Dort wird nicht nur Wissen über Nutzpflanzen und Lebensmittel sondern auch die Freude am Gärtnern vermittelt. Neuzugänge sind laut Daffner jederzeit willkommen.ph

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