Tempolimit im Brunnenfeldweg

Bau- und Umweltausschuss beschließt Einbahnregelung und Tempo 30

Der enge Brunnenfeldweg ist das Verbindungsglied zwischen der Leitenstraße und dem Bürgermeister-Graf-Ring.
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Der enge Brunnenfeldweg ist das Verbindungsglied zwischen der Leitenstraße und dem Bürgermeister-Graf-Ring.

Gelting – In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Bau- und Umweltausschuss, den im Geltinger Gewerbegebiet liegenden Brunnenfeldweg als Einbahnstraße auszuweisen.

Zudem gilt dort künftig ein Tempolimit von 30 km/h und ein Halteverbot im Kreuzungsbereich.

Der in den Jahren 1988 und 1989 hergestellte Brunnenfeldweg ist nur 230 Meter lang und 5,5 Meter breit. Die Anwohner wiesen nun darauf hin, dass der Verkehr durch die im Gewerbegebiet ansässigen Logistikdienste stark zugenommen hat. Ein weiteres Ärgernis seien die erhöhten Geschwindigkeiten der Transportfahrzeuge. Zudem würden Navigationssysteme ortsunkundige Fahrer von Lastzügen über den Brunnenfeldweg ins Gewerbegebiet leiten, was wiederum aufgrund des engen Kreuzungsbereichs und der Parksituation zu gefährlichen Rangiermanövern führen würde.

Lukas Schrettenbrunner, Fachbereichsleiter Verkehr und Umwelt im Rathaus, wies daraufhin, dass der Brunnenfeldweg nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz als Ortsstraße ausgewiesen ist. Anhand einer im Oktober durchgeführten Verkehrszählung ermittelte der Fachbereich Tiefbau exakt 5.847 Fahrzeuge. Da die Zahl von 400 Fahrzeugen pro Tag nicht überschritten wird, gilt der Brunnenfeldweg als Wohnstraße. Nutzer seien lauten Schrettenbunner hauptsächlich PKWs und Zweiräder. „LKW fahren dort nur in geringem Maße“, berichtete er.

In sechs Jahren nur zwei Blechschäden

Stadtarchitekt Christian Müller ergänzte, dass sich dort in den vergangenen zwei Jahren „nur“ sechs Unfälle mit geringem Blechschaden ereignet haben. Dennoch schlug er vor, den Brunnenfeldweg als Einbahnstraße auszuweisen und die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h zu begrenzen.

Patrik Kohlert (Geretsrieder Liste) und Frank Wirtensohn (CSU) baten darum, dass Radfahrer von der Einbahnregelung ausgenommen werden und in beide Richtungen fahren dürfen. Der Bauausschuss folgte dieser Empfehlung. Nur Arthur Wolfseher (SPD) stimmte dagegen. Peter Herrmann

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