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Genehmigung für Funkantenne

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Gleich eine ganze Menge an Bauanträgen behandelte der Bau- und Umweltausschuss des Stadtrates in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause. So erteilte das Gremium sein Einvernehmen zum Bauantrag, den die Stadtwerke München einreichten. Notgedrungen müsste man sagen denn das eigentliche Objekt ist bereits errichtet: Ein 17,30 Meter hoher Funkmasten.

Bei der Antenne handelt es sich nach Aussagen von Bauamtsmitarbeiter Raimund Stumpfhauser nicht um eine Mobilfunkantenne. Die Antenne dient dem internen digitalen Funknetz der Stadtwerke, über die die Wasserversorgung – sie führt eben auch in Geretsried vorbei – steuert. Der Masten, so hieß es seitens der Verwaltung wurde inzwischen vom Antragsteller freiwillig erhöht. Damit würden die Beeinträchtigungen der Sendeleistung auf die Umgebung reduziert. In unmittelbarer Nähe zur Antenne findet sich der Lehrbienenstand, der regelmäßig auch von Schulklasen besucht wird. Wie weiter zu erfahren war, habe die Bundesnetzagentur bereits die Freigabe für die Anlage erteilt. Auf Nachfrage von Gerhard Vogel (FW) detaillierte Stumpfhauser die Notwendigkeit dieser Einrichtung: „Es handelt sich um ein internes Sprachübermittlungsnetzwerk im Zuge der digitalen Neuausrichtung.“ Später, so ergänzte er, sollte über dieses Funknetz auch ein Datenaustausch stattfinden. Bürgermeisterin Cornelia Irmer ergänzte, dass auf den Masten keinerlei Sender von Mobilfunkanbietern installiert würden, „das ist uns zugesichert“. Überhaupt liege die Leistungsflussdichte nach der Antennenerhöhung nur mehr bei 5,8 Milliwatt pro Quadratmeter, vorher sei sie bei rund 58,8 Milliwatt pro Quadratmeter gelegen. Irmer: „Das war eine erhebliche Verbesserung.“ Das sah das Gremium so auch und gab einstimmig grünes Licht für den Bauantrag.

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