Gerechte Rente für alleVdK-Ortsverband beteiligt sich an bundesweiter Kampagne

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VdK-Ortsverbandsvorsitzende Cornelia Irmer (l.) und ihre Stellvertreterin Edith Peter (r.) bedankten sich bei der fleißigen Spendensammlerin Elisabeth Scheinost mit einem Blumenstrauß.

Geretsried – Über einen vollbesetzten Pfarrsaal neben der Maria-Hilf-Kirche freute sich VdK-Ortsverbandsvorsitzende Cornelia Irmer beim traditionellen Neujahrsempfang. Gemeinsam mit Kreisgeschäftsführer Kristian Müller rief sie zur Teilnahme an einer Großkundgebung für gerechte Renten in München auf.

In Zeiten, in denen immer mehr Senioren in die Armutsfalle geraten, erfährt auch der Geretsrieder VdK-Ortsverband immer größeren Zulauf. So stieg die Mitgliederzahl binnen eines Jahres von rund 1.300 auf etwa 1.400 an. „An dem großen Zuspruch sehen wir, wie gut unsere Gemeinschaft ist“, freute sich Ortsverbandsvorsitzende Cornelia Irmer.

Als Beleg nannte die ehemalige Geretsrieder Bürgermeisterin beeindruckende Zahlen. So sind 2019 in der Kreisgeschäftsstelle des VdK über 600 Beratungsgespräche geführt wurden. „Dabei konnte fast eine Million Euro an Nachzahlungen erstritten werden“, sagte Irmer. Dagegen erscheint der monatliche Mitgliedsbeitrag von sechs Euro sehr niedrig.

„Jeder Mensch kann in eine Situation kommen, in der er Hilfe braucht“, so Irmer weiter. Sie begrüßte die seit 2019 laufende VdK-Kampagne für eine „tiefgreifende Rentenreform“. Wie diese aussehen soll, erklärte Kreisgeschäftsführer Kristian Müller. „Der Freibetrag von 212 Euro, wie es ihn derzeit schon für die betriebliche und private Altersvorsorge gibt, sollte auch auf die gesetzliche Rente ausgeweitet werden“, forderte er. Um die Altersarmut zu bekämpfen, müssten zudem mehr Steuergelder in die Rentenversicherung fließen.

Finanziert werden könnte die Reform unter anderem durch eine Anhebung des Reichensteuersatzes für Spitzeneinkommen. Um diesen Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen, rief Müller zur Teilnahme an der VdK-Großkundgebung am 28. März in München auf. Dabei finanziert der Kreisverband nicht nur die Busfahrt von Geretsried in die Landeshauptstadt, sondern spendiert den Teilnehmern auch noch Brotzeit und Getränke. Anmeldungen nimmt der Kreis- und Ortsverband entgegen.

Nachdem Cornelia Irmer und die Besucher mit einem Glas Sekt auf ein gesundes neues Jahr angestoßen hatten, dankte die Ortsverbandsvorsitzenden auch den vielen ehrenamtlichen Helfern. Dabei tat sich vor allem Elisabeth Scheinost hervor, die im Rahmen der Aktion „Helft Wunden heilen“ im vergangenen Jahr Spenden in Höhe von 2.500 Euro gesammelt hat. Künftig wird sie dabei von Josefine Hopfes unterstützt. Applaus gab es dafür auch von Bürgermeister Michael Müller, SPD-Landratskandidatin Filiz Cetin und vielen anwesenden Stadträten. Peter Herrmann

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