Radwegenetz verbessern

Geretsried: ADFC-Online-Workshop - Anregungen für Stadträte und Entscheidungsträger

Der ADFC-Kreisverband und Kreisvorstandsmitglied Josefine Hopfes
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Der ADFC-Kreisverband und Kreisvorstandsmitglied Josefine Hopfes wünschen sich eine Minimierung von Sicherheitsrisiken wie beispielsweise die Querung an der B11-Einfahrt Geretsried-Nord.

Geretsried – Im Rahmen des bundesweiten Online-Workshops „Mapathon“ will der Allgemeine Deutschen Fahrradclub (ADFC) Anregungen für die Realisierung eines optimalen Radwegenetzes sammeln.

Das Hauptaugenmerk des ADFC-Kreisverbands gilt der Stadt Geretsried.

In der größten Stadt des Landkreises bestehe nach Ansicht des ADFC-Kreisverbands momentan der größte Bedarf. Aufgrund er derzeitigen Baumaßnahmen sehen die Mitglieder eine gute Chance, Maßnahmen zeitnah umzusetzen. Gelingen soll dies mit der Einbindung unterschiedlicher Interessengruppen wie etwa Stadtverwaltung, Schulen, Vereine und Bürger.

Radverkehrssituation analysieren

Um dafür die ersten Schritte einzuleiten, haben die ADFC-Mitglieder Hans Auer, Werner Grimmeiß, Josefine Hopfes, Claudia Redeker, Birgit Sachers und Klaus Wiedemann ein sogenanntes Kernteam gebildet. Das Sextett will zunächst die Radverkehrssituation unter der Berücksichtigung von Einkaufsmöglichkeiten, Beruf und Freizeit sowie Wohn-, Gewerbegebieten, Schulen und Sportstätten analysieren. In einem weiteren Schritt erfolgt die Kooperation mit einem Beirat, zu dem derzeit rund 15 Vertreter aus dem öffentlichen Leben wie Stadträte und Vereinsvertreter zählen.

Nach der Erstellung von Vorschlägen zu Verbesserungen des Radwegenetzes sollen diese im Stadtrat vorgestellt und gegebenenfalls weiterentwickelt werden. Den zeitlichen Rahmen kann das Kernteam derzeit noch abschätzen. Die ersten Treffen erfolgen derzeit coronabedingt per Online-Video-Konferenzen.

Stadt will zur AGFK

Große Hoffnung setzt der ADFC in den „Arbeitskreis Radverkehr Geretsried“, dessen Mitglieder zum Teil auch dem Beirat angehören. Davon unabhängig bemüht sich die Stadt Geretsried weiterhin um den Beitritt zur AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen). „Wir wollen ein optimales Radwegenetz“, wünscht sich ADFC-Kreisvorstandsmitglied Josefine Hopfes. Um die Rad-Infrastruktur bis 2030 in ganz Deutschland und damit auch den Klimaschutz zu verbessern, stellte der Bund jüngst Fördergelder in Höhe von 1,5 Milliarden Euro in Aussicht.

Peter Herrmann

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