Wagner schreibt an Merkel

Die Linke fordert von der Bundesregierung die Bereitstellung von Masken am Arbeitsplatz

Andreas Wagner (Die Linke) bittet um Unterstützung.
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Andreas Wagner (Die Linke) bittet um Unterstützung.

Landkreis/Geretsried – „Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, mich erreichen immer wieder Berichte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, ...

.... dass ihnen von ihren Arbeitgebern Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken für den Arbeitsplatz nicht oder in nicht ausreichender Zahl zur Verfügung gestellt werden“, beginnt Bundestagsabgeordneter Andreas Wanger (Die Linke) sein Schreiben an Angela Merkel.

In seinem Schreiben bittet der gebürtige Geretsrieder die Bundeskanzlerin, im Rahmen der Beratungen über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit den Ministerpräsidenten der Länder, nach außen zu kommunizieren: „Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken in ausreichender Zahl kostenlos zur Verfügung stellen, wenn das Tragen von Masken am Arbeitsplatz notwendig ist.“

Laut dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 20. August haben am Arbeitsplatz zur Senkung des Infektionsrisikos „technische Maßnahmen Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Maßnahmen“ (Ziffer 4.1, Absatz 1). Soweit das Infektionsrisiko nicht anderweitig gesenkt werden kann, kommt am Arbeitsplatz auch das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen und von filtrierenden Halbmasken (FFP2-Masken) in Betracht, was über eine Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln ist. Die MNB und die filtrierenden Halbmasken sind den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vom Arbeitgeber bereitzustellen. red

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