CSU sucht neuen Ortsvorsitzenden

Ewald Kailberth stellt sein Amt bei den anstehenden Neuwahlen jüngeren Vereinsmitgliedern zur Verfügung

Kandidiert nicht mehr für den CSU-Ortsvorsitz: Ewald Kailberth.
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Kandidiert nicht mehr für den CSU-Ortsvorsitz: Ewald Kailberth.

Geretsried – Ende Januar 2021 soll die Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes mit den Neuwahlen des Vorstandes sowie der Delegierten für die Kreisdelegiertenversammlung stattfinden.

Der langjährige Ortsvorsitzende Ewald Kailberth kündigte bereits jetzt an, dass er sein Amt aufgeben wird.

Bereits vor drei Jahren erklärte der Fraktionssprecher der CSU-Stadtratsfraktion, dass er 2021 sein Vorstandsamt in jüngere Hände legen wolle. „Nach 28 Jahren in der ersten Reihe des CSU-Ortsverbandes Geretsried werde ich mich in die zweite Reihe zurückziehen. Ich glaube, nach 18 Jahren als Geschäftsführer und zehn Jahre als Ortsvorsitzender, ist es an der Zeit, den jüngeren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, das Ruder in die Hand zu nehmen und die erfolgreiche Arbeit mit neuen Ideen und frischen Wind weiter zu führen“, heißt es in seiner Presseerklärung. In all den Jahren seiner aktiven Zeit in der ersten Reihe sei es ihm nie um die eigene Person, sondern immer um den Erfolg der Partei gegangen.

So gelang es Kaliberth, die Mitgliederzahl des Ortsverbandes konstant bei 140 bis 150 zu halten. Besonders gefreut hat sich der 61-Jährige auch über den deutlichen Sieg des wiedergewählten CSU-Bürgermeisters Michael Müller, der im März 2020 schon im ersten Wahldurchgang über 62 Prozent der Stimmen erreichte und sich damit deutlich gegen die drei Mitbewerber Martina Raschke (Grüne), Wolfgang Werner (SPD) und Lorenz Terwey (FDP) durchsetzen konnte. „Meine Tätigkeit als CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat und die Tätigkeit als Personalreferent der Stadt Geretsried werde ich natürlich weiter ausüben“, versichert Kailberth. Er hofft, dass die seit März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagten CSU-Bürgerstammtische bald wieder stattfinden können. „Der Kontakt und Erfahrungsaustausch mit Bürgern fehlt mir sehr.“ ph

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