Vorbereitungen aufs Jubiläumsjahr

Geretsried feiert 2020 Stadt- und Gemeindeerhebung

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Geretsried feiert 2020 sein 50-jähriges Stadtbestehen und seine Gemeindegründung vor 70 Jahren.

Geretsried – 1950 wurde Geretsried zur Gemeinde erhoben. 20 Jahre später erfolgte die Ernennung zur Stadt. Diese beiden Ereignisse sollen im Jahr 2020 gebührend gefeiert werden. Anita Zwicknagl vom Kulturamt stellte dem Jugend-und Kulturausschuss ihre Ideen vor.

Dass sich die Stadt schon ein Jahr vor den Feierlichkeiten mit der Programmgestaltung auseinandersetzt, liegt an den langen Vorlaufzeiten für Künstlerverträge und Auftragsvergaben. Zudem sollen die Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt werden. „Bürger, Landsmannschaften und Vereine sollen sich rege beteiligen und das Leben der Stadt möglichst lebendig abbilden“, erklärte Anita Zwicknagl den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport. So soll es unter anderem Lichtinstallationen, Chorkonzerte, Tanzfeste und Sommerfestumzüge mit Vertretern der Partnerstädte geben. Geplant sind zudem Präsentationen von wichtigen Wirtschaftsunternehmen der Stadt und Vorträge zur Stadtgeschichte. Ergänzt wird das Ganze durch eine Jubiläumschronik, Filmvorführungen aus dem Archiv, Stadt- und Bunkerführungen, Tage der offenen Tür sowie Nostalgie-Rundfahrten mit einem Oldtimer-Bus. 

„Die Stadt soll möglichst aus allen denkbaren Perspektiven erspürt werden“, wünscht sich Zwicknagl. So wäre sogar der Aufstieg eines Heißluftballons möglich. Darüber hinaus soll ein Jubiläumslogo und ein Banner in Auftrag gegeben werden. Abgestimmt werden muss das umfangreiche Jubiläumsprogramm mit der Kommunalwahl im Frühjahr 2020 und der Fußball-Europameisterschaft im Sommer. Mit dem Kulturherbst soll das Jubiläumsjahr dann im Oktober seinen krönenden Abschluss finden. Zwicknagl hofft darauf, dass dann das Eisstadion überdacht und vollständig saniert ist. „Auch dort wären im Sommer Veranstaltungen möglich“, regte die Kulturamtsmitarbeiterin an. Kulturreferent Hans Ketelhut (CSU) erinnerte nach Zwicknagls Präsentation an den hohen finanziellen Aufwand. Die Mittel sollen laut Bürgermeister Michael Müller (CSU) rechtzeitig in den Haushalt eingestellt werden. Die Gremiumsmitglieder beschlossen darauf einstimmig, dass die Stadtverwaltung ein konkretes Programm ausarbeiten und die notwendigen Gelder in den Haushalten der Jahre 2019 und 2020 bereitstellen soll. Der Ball liegt nun aber auch bei Vereinen und Organisationen, die idealerweise frühzeitig Veranstaltungen planen sollen. Peter Herrmann

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