Zwei Kleintransporter und ein Kleinwagen fahren einander auf

Kollision mit drei Fahrzeugen auf der B 11

Ein Polizeifahrzeug im Einsatz (Symbolbildsammlung)
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Ein Polizeifahrzeug im Einsatz (Symbolbild)

Geretsried – Auf der B11 hat es am Montagmorgen gleich drei mal hintereinander gekracht: Ursache war laut Polizeimeldung ein gerissener Zylinderkopf, der dazu geführt hatte, dass drei Autos aufeinander gefahren waren.

Was war passiert? Einem 54-jährigen Münchner riss unvermittelt der Zylinderkopf seines Mercedes, sodass er abbremste, um an der Bushaltestelle anzuhalten. Der hinter ihm fahrende 60-jährige Lenker eines Kleintransporters bremste daraufhin ebenfalls ab. Doch die danach stattfindende Kettenreaktion löste dann ein 32-jähriger Wolfratshauser aus, da dieser aus Unachtsamkeit sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen konnte und deshalb mit seinem Kleintransporter auf dem vor ihm parkenden Kleintransporter des 60-Jährigen auffuhr. Der Unfall ereignete sich bei der Bushaltestelle Buchberg gegen 8.30 Uhr.

Doch damit nicht genug: Denn hinter den beiden Kleintransportern fuhr wiederum eine Wolfratshauserin (28) mit ihrem Kleinwagen. „Auch sie konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen“, berichtet Polizeiobermeister Magnus Paul. Und so krachte sie in die bereits stehenden Kleintransporter vor ihr.

Glück im Unglück hatten jedoch alle Fahrzeugführer, denn bei der Karambolage wurde nach Angaben der Polizei niemand verletzt. Auch der Gesamtschaden fiel in Anbetracht der beteiligten vier Autos relativ gering aus. Die Polizei schätzt die Schadenssumme auf rund 3.800 Euro. dwe

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