Amt verlängert

Geretsried: Wahl des Jugendrats verlegt

Sabrina Lorenz
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Die Jugendrätin Sabrina Lorenz.

Geretsried – Aufgrund der Pandemie-bedingt anhaltenden organisatorischen Herausforderungen beantragte der Jugendrat in der jüngsten Stadtratssitzung eine Verlegung seiner Wahlen.

„Durch die aktuelle Corona-Situation stellt sich die Organisation als herausfordernd dar“, erklärte Jugendrätin Sabrina Lorenz im Stadtrat. Sie verwies darauf, dass die Schulen derzeit nur teilweise besetzt sind und die Jugendräte aufgrund des Distanzunterrichts keine Wahlwerbung machen können. Zudem kann der Jugendrat momentan nicht tagen, um die Wahl vorzubereiten. Lorenz schlug eine Verlegung auf den November 2021 vor.

Gremium besteht aus elf Mitgliedern

„Dann könnten wir im Sommer werben, und im September sind die Schulen vielleicht regulär geöffnet“, hofft sie. Dem für drei Jahre gewählten Jugendrat steht jährlich ein Budget von 5.000 Euro zur Verfügung. 2018 lag die Wahlbeteiligung nur bei 9,94 Prozent. Das Gremium besteht derzeit aus elf Mitgliedern. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre, das Höchstalter bei mittlerweile 24 Jahren.

Jugendreferent Felix Leipold (Freie Wähler), der einst selbst dem Jugendrat angehörte, hält den Verschiebungsantrag für sinnvoll. „Eine Wahl ist in der derzeitigen Situation einfach nicht machbar“, erklärte er. Bürgermeister Michael Müller (CSU) formulierte den Beschluss daher flexibler. Die Wahl soll nun um sechs bis maximal zwölf Monate verschoben werden und im November 2021 oder später stattfinden.

Peter Herrmann

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