Stadtgrün und Verkehr im Fokus

Arbeitskreis-Sprecherinnen legen Rechenschaft im Geretsrieder Stadtrat ab

In der Stadt Geretsried sollen mehr Blühwiesen angelegt werden.
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In der Stadt Geretsried sollen mehr Blühwiesen angelegt werden.

Geretsried – Bereits im November 2020 kam der Stadtrat zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei schlugen die Arbeitskreise „StadtGrün Naturnah“ und „Klima und Verkehr“ Maßnahmen vor, die nun auch in der öffentlichen Stadtratssitzung präsentiert wurden.

So verwies Inken Domany vom Umweltamt darauf, dass sich Geretsried für das Label „StadtGrün naturnah“ bewirbt. Damit zeichnet das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ kommunales Engagement zur Förderung der biologischen Vielfalt aus. Honoriert werden beispielsweise die Anlage von Blühwiesen im innerstädtischen Bereich oder die Verwendung heimischer Arten bei der Baumpflanzung, „Wir haben uns beworben, weil bisher eigentlich noch relativ wenig gemacht wurde. Doch die Beschreibung der bisher durchgeführten Maßnahmen war sehr umfangreich“, berichtete Domany. Nun gehe es darum, eine Grünflächen-Strategie zu entwickeln. Um die Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken, könnte die Stadt beispielsweise eine Begrünungs- und Gestaltungssatzung erstellen sowie die Kampagne „Naturnähe Gärten auch im Privatbereich“ starten.

Für den Arbeitskreis „Klima und Verkehr“ berichtete Roswitha Foißner. „Um die CO2-Emissionen zu reduzieren, müssen nachhaltige Energieträger eingesetzt werden“, erklärte die städtische Energiemanagerin. Als Beispiel nannte Foißner die Nutzung von Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus hofft die Stadt, dass es auf Gut Breitenbach bei Gelting doch noch zu erfolgreichen Geothermiebohrungen kommt. Die Nutzung von Erdwärme würde das Erreichen der Klimaschutzziele beschleunigen. Angestrebt werden zudem eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, eine Verbesserung der Schulwegsicherheit und eine Stärkung des Radverkehrs. Mit dem Parkraumkonzept, das ab dem 1. April in der „Neuen Mitte“ gilt, wurde eine wesentliche Forderung des Arbeitskreises „Klima und Verkehr“ bereits vom Stadtrat beschlossen.

Die zwei verbleibenden Arbeitskreise „Zukunft Sport“ sowie „Kinderbetreuung und Schulen“ werden ihre Maßnahmen und Ideen voraussichtlich in einer im Februar stattfindenden Sondersitzungen zur Diskussion stellen. Peter Herrmann

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