Aufwertung von zwei Zentren

Geretsrieder Stadtrat beschließt Untersuchungen an Sudetenstraße und Karl-Lederer-Platz

An der Sudetenstraße in Geretried haben sich viele Geschäfte und Unternehmen niedergelassen.
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An der Sudetenstraße in Geretried haben sich viele Geschäfte und Unternehmen niedergelassen.

Geretsried – Die Sudetenstraße und der Karl-Lederer-Platz sind zwei wichtige Zentren der Stadt Geretsried. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Stadtrat nun die Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen zur weiteren Aufwertung dieser Gebiete.

„Im Bereich der Sudetenstraße bestehen funktionale und verkehrliche Defizite“, stellte Stadtbaurat Rainer Goldstein fest. Der zwischen Altvaterstraße und Richard-Wagner-Straße gelegene Bereich soll deshalb erneuert werden. „Ziel der Stadt ist eine umfassende und mit den Eigentümern abgestimmte Aufwertung“, erklärte Goldstein. Er verwies darauf, dass mit der Regierung von Oberbayern eine Erweiterung der vorbereitenden Untersuchungen im Bereich des Neuen Platzes abgestimmt ist. Dieser Platz wurde dank der Städtebauförderung bereits ebenso saniert wie der angrenzende Künnekeweg.

Handlungsbedarf besteht auch am Geretsrieder Karl-Lederer-Platz. Dort wurden die vorbereitenden Untersuchungen bereits 1996 durchgeführt. Zum Erlass der Sanierungssatzung kam es drei Jahre später. Erste einzelne Maßnahmen wurden mit dem Neubau des Baugenossenschaftszentrums (BGZ) umgesetzt. „Die Sanierung hat mit der Neugestaltung am Karl-Lederer-Platz und im Bereich der Egerlandstraße einen neuen Schwung erhalten“, berichtete Goldstein.

Mittlerweile hat die Regierung von Oberbayern, die die Aufwertung im Zentrum im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt, mitgeteilt, dass die bestehenden vorbereitenden Untersuchungen zu aktualisieren sind. Das Baugesetzbuch schreibt vor, die Sanierungsgrundlagen im Zeitraum von rund 15 Jahren zu überprüfen. Daher steht die Stadt in der Pflicht, die Satzung fortzuschreiben. „Bei der Gelegenheit sollte auch hier der Umgriff erweitert werden“, empfahl Goldstein. Dazu gehört auch die sogenannte T-Zone, die den Karl-Lederer-Platz und die Egerlandstraße zwischen der Petruskirche und der Kreuzung am Geltinger Weg umfasst.

Auf Nachfrage von Patrik Kohlert (Geretsrieder Liste) erklärte der Stadtbaurat, dass für die vorbereitenden Durchsuchungen am Karl-Lederer-Platz und an der Sudetenstraße jeweils 23.000 Euro investiert werden müssen. „Wir haben dafür eine Förderung beantragt, die bis zu 60 Prozent der Kosten beträgt“, so Goldstein. Der Stadtrat fasste die empfehlenden Beschlüsse jeweils einstimmig. Peter Herrmann

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