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Geretsrieds Bürgermeister spricht mit Jugendlichen über ihre Wünsche für die Stadt

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Von: Daniel Wegscheider

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Geretsried Bürgermeister Müller unterhält sich mit Jugendlichen auf dem Karl-Lederer-Platz
Geretsried Bürgermeister Müller unterhält sich auf dem Karl-Lederer-Platz mit Jugendlichen. © Stadt Geretsried

Geretsried – Was bewegt die Geretsrieder Jugend? Dazu unterhielt sich Bürgermeister Michael Müller mit ihnen vor Kurzem auf dem Karl-Lederer-Platz.

Bürgermeister Michael Müller und Patrick Schmook vom Trägerverein Jugend- und Sozialarbeit Geretsried haben sich jüngst mit Jugendlichen unterschiedlicher Altersgruppen unterhalten. Rund ein Dutzend junge Leute nutzte das städtische Angebot und diskutierte beim Zukunftsdialog „Sag, was läuft?“ mit dem Rathauschef.

Dabei ging es etwa um das Thema Mobilität: Die Jugendlichen bewegen sich innerhalb der Stadt vorwiegend per Fahrrad und Skateboard fort, nutzen aber auch vermehrt den Stadt- sowie Express-Bus. Müller wollte von der Jugend aber auch wissen, wie zufrieden sie mit der Stadt- und Zentrumsentwicklung sind.

Geretsrieder Jugend wünscht sich ein Fast-Food-Restaurant am Karl-Lederer-Platz

„Wie gut gefällt euch der neu gestaltete Karl-Lederer-Platz?“ fragte er, denn viele nutzen diesen täglich und empfinden ihn als „Anziehungspunkt“. Besonders angetan sind sie dort von den Wasserspielen, monierten aber den neuen Bodenbelag, „der bei Sonne teilweise blendet“. Wünschen würden sich die Jugendlichen noch überdachte Aufenthaltsmöglichkeiten, legale Feuerstellen im Stadtgebiet, ein Fast-Food-Restaurant auf dem Karl-Lederer-Platz sowie die S-Bahn-Station.

Neben den Fragen nutzte der Bürgermeister den Austausch auch, um die Jugendlichen über seine Aufgaben als Stadtoberhaupt sowie die Aufgaben der Stadtverwaltung zu informieren. Gleichzeitig animierte er die Anwesenden, sich weiterhin für ihre Stadt einzubringen, etwa durch die aktive Mitarbeit im Geretsrieder Jugendrat.

„Unser Ziel muss sein, mit unseren Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Zu hören, was sie beschäftigt, was sie bewegt, was sie umtreibt“, betonte Müller. Er ist davon überzeugt, dass es dafür den direkten Kontakt, das aktive Aufeinander-Zugehen braucht.

Erwachsene hätten für ihre Anliegen meist ganz andere Möglichkeiten, ihre Vorstellungen, Ideen oder auch Beschwerden vorzubringen. „Jugendliche sind an dieser Stelle oftmals zurückhaltender oder können aufgrund ihres Alters nicht partizipieren“, erklärte Müller und meinte damit etwa die Teilnahme an Wahlen. Deshalb sei es umso wichtiger, „auf die Jugendlichen zuzugehen“, so wie er es beim jetzigen Treffen auf dem Stadtplatz gemacht hat.

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