Von Verkorkst-kreativ bis zur Woidsiederei

Geschenkideen – exklusiv und ausgefallen im Atelier „Die Stubenlocker“

„Die Stubenlocker“ sind Veronika Zweckerl und Thomas Stromsky.
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„Die Stubenlocker“ sind Veronika Zweckerl und Thomas Stromsky.

Wer auf der Suche nach wirklich ausgefallenen Geschenkideen und oder Dekoartikel ist, der ist bei den „Stubenlockern“ an der Tölzer Hindenburgstraße 6 genau an der richtigen Adresse.

Es ist schier unglaublich was man da aus Kork alles machen kann. Kork, die spezielle Rinde von spanischen Korkeichen, also ein nachwachsender Rohstoff, wird im Isarwinkel von der Oberfischbacherin Maria Riesch („vekorkst-kreativ“) zu speziellen Unikaten verarbeitet: Angefangen von großen Schmuckschalen über Lampen bis hin zu Kerzenhaltern. Die Rinde der Korkeiche ist zum Teil wild mit Moosen und Flechten verwachsen, ist relativ leicht, wasserabweisend und nicht entflammbar, also ein wirklich außergewöhnlicher Werkstoff. Sowohl der Anblick als auch die Optik sind ungewöhnlich und faszinierend.

Zu den besonderen Geschenkartikeln zählen aber auch die Seifen der „Woidsiederei“ aus dem bayerischen Wald. Die Naturseifen-Manufaktur aus Schweinhütt, zwischen Regen und Zwiesel gelegen, stellt ihre Seifen in Handarbeit aus rein natürlichen Zutaten her: „Unsere Wohlfühl-Seifen zeichnen sich durch sinnliche Düfte und natürliche Farbgebung aus.“ Die Produktpalette der „Woidsiederei“ umfasst etwa die Haarseife „Landleben“ genauso wie die „Naturseife pur“ (ohne Allergene) . „Und Seife ist sowieso immer wieder eine super Geschenkidee“, findet nicht nur Vroni Zweckerl.

Darüber hinaus finden sich im Atelier der „Stubenlocker“ etwa Bilder aus der Sammlung des Lenggriesers Claus Eder oder aus Stoffresten gefertigte Brotzeit-Diachal mit Bienenwachs, die als wiederverwendbarer Ersatz für Alufolie dienen. Nicht zu vergessen das spezielle „Body-Peeling“ gefertigt aus Münchner Kaffeesatz.         

„Die Stubenlocker“ Seifen-Regal

„Die Stubenlocker“ setzen beim Wohnen auf Nachhaltigkeit 

Eine „Anti-Wegwerf-Kultur“ pflegen und damit Nachhaltigkeit ins tägliche Leben zu bringen - „alles der Umwelt zu Liebe“ - das ist die Grundidee. Nach dieser Devise haben „Die Stubenlocker“ Vroni Zweckerl und Thomas Stromsky ihren Laden an der Tölzer Hindenburgstraße 6, gleich gegenüber der Hauptpost, im Juli eröffnet. Von Massenware entweder mit schwedischen Vornamen oder mit klingenden italienischen Bezeichnungen aus chinesischer Großproduktion halten beide ziemlich wenig. Vielmehr bevorzugen sie individuelle, handgefertigte Einzelstücke, kombinieren traditionellen bayerischen Landhausstil mit modernen Möbelstücken oder liebevoll aufbereiteten Antiquitäten. „Alles was wir machen oder anbieten kommt aus Bayern, höchstens noch aus dem benachbarten Tirol“, betont da Vroni Zweckerl mit einem Blick auf die Zirbenkissen.

Wegwerfen kommt bei den beiden Jungunternehmern wenn es um Möbel geht gleich gar nicht in Frage. In enger Zusammenarbeit mit traditionellen Handwerkern wird hier so manch gutes altes Stück wieder auf Hochglanz gebracht oder gleich einem ganz neuen Zweck zugeführt. Da kann dann schon Mal in der ehemaligen „Fernsehtruhe“ nun ein kleines Aquarium Platz finden.

Egal ob es sich um besondere Einzelstücke handelt, die in die vorhandene Wohnwelt integriert werden sollen oder ob es sich um eine komplette Neugestaltung handelt, hier werden die Kunden individuell und ganz nach persönlichem Geschmack beraten.

Darüber hinaus bieten die „Stubenlocker“ jede Menge exklusiver Wohnaccessoires und ausgefallene Geschenkideen für jeden Anlass. „Zu einem großen Teil sind das alles Unikate, weil wir mit zahlreichen jungen Künstlern zusammenarbeiten, die oftmals selbst gar keine Ladengeschäfte betreiben“, erklärt Vroni Zweckerl: „Das heißt die Sachen kann man nur bei uns anschauen und kaufen.“

„Die Stubenlocker“ Bekleidung

„Die Stubenlocker“ sind „lokal und nachhaltig“

„Lokal und Nachhaltig“, sind für Vroni Zweckerl und Thomas Stromsky nicht nur billige Schlagworte, sie nehmen diese Lebenseinstellung der Natur und der Umwelt zu Liebe wirklich ernst. Da wurde aus ihrem Atelier „Die Stubenlocker“ an der Tölzer Hindenburgstraße 6 nicht nur sämtliches Plastik als Verpackungsmaterial verpönt, da dient etwa Gras als Ursprungsmaterial für die eigenen Visitenkarten und die Geschenk-Gutscheine („Da guade Schein“), die man hier erwerben kann, sind aus Holz gefertigt. „Die können dann problemlos nach dem Eintauschen immer wieder in Umlauf gebracht werden.“

Exquisite Geschenkartikel, regional gefertigt, oftmals von kleinen, aufstrebenden Manufakturen außerhalb des Massenkonsums sowie die individuelle Einrichtungs-Beratung sind die beiden Säulen auf denen ihre Geschäftsidee ruht. Darüber hinaus sollen hier auch in unregelmäßiger Reihenfolge immer wieder Workshops zu verschiedenen Themen veranstaltet werden. So führt hier am Samstag, 13. November, die renommierte Künstlerin Regina Gromann aus Weßling in die Kunst der Tempera-Malerei ein.

„Die Stubenlocker“ sind für alle Interessenten persönlich von Montag bis Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr anwesend. Mittwochnachmittag ist geschlossen. Zudem ist hier an den Samstagen von 9.30 bis 14 Uhr sowie nach Absprache geöffnet.   

  

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