Rohre aus dem Jahr 1903

Greiling/Reichersbeuern: Sanierung der Hauptwasserleitung

Die Ortsdurchfahrt Greiling bei der Baustelle.
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Ortsdurchfahrt Greiling: Dort ist die Straße aufgrund der Baustelle eingeschränkt befahrbar.
  • Franca Winkler
    VonFranca Winkler
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Greiling/Reichersbeuern – Wer in Richtung Greiling und Reichersbeuern will, muss sich in den nächsten Monaten auf Verzögerungen und mögliche Umleitungen einstellen.

Grund dafür ist die Erneuerung der Wasserleitung, die beide Ortschaften verbindet. „Das ist mit Abstand das größte Projekt, was umgesetzt wird,“ betonte der Reichersbeurer Bürgermeister Ernst Dieckmann. Nach mehr als 100 Jahren sei es nun wirklich an der Zeit, dass Teile der Hauptwasserleitung ausgetauscht werden. Verlegt wurden die jetzt sanierungsbedürftigen Rohre nämlich in den Jahren 1903 und 1904.

Ebenfalls gleich verlegt werden Leerrohre für den Breitbandausbau. Dies ist laut Dieckmann eine Investition in die Zukunft, auch wenn es bislang keinen Glasfaser-Anbieter gebe, der sagt „das kaufen wir euch ab und versorgen den ganzen Ort mit schnellem Internet“, so Dieckmann weiter. Denn: mit der Verlegung der Glasfaser-Leerrohre könnte es schnell losgehen.

Die Arbeiten die Anfang Juli begonnen haben, werden voraussichtlich bis in den Herbst andauern. Im kommenden Frühjahr geht es dann in Reichersbeuern weiter. Dort wird sich die Baustelle vom Kirchberg über die Bahnhofsstraße und zum Ortsende erstrecken.

„Logistisch geht das nicht anders“

Dieckmann bittet um Verständnis, dass die Straße zweimal nach einander aufgegraben werde: „Logistisch geht das nicht anders.“ Die Wasserleitungen müssen erst verlegt, desinfiziert und in Betrieb genommen werden, bevor die Hausanschlüsse dran sind.

Im Zeitraum der Bauarbeiten werden auch die Linienbus-Haltestellen des RVO verlegt. Für die Richtung Reichersbeuern wird die Haltestelle an der Ötzstraße sein. Wer nach Bad Tölz fahren möchte, steigt am Aussiedlerhof (Tölzer Straße 72) ein. Eine Verlegung der Schulbus-Haltestellen soll es aller Voraussicht nach nicht geben. „Falls es dennoch notwendig sei, würden die Schulen rechtzeitig informiert“, so Michaela Hering von der Verwaltungsstelle für Verkehrsangelegenheiten.

Die Kosten liegen etwa bei 1,1 Millionen Euro und werden durch die Arbeiten durch die Firma Christian Kerndl aus Gmund ausgeführt. Die fachliche Betreuung liegt bei dem Tölzer Ingenieurbüro Heubeck und Wasserwart Anton Melf.

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