„Sie müssen dicht sitzen“

Stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes im Gespräch über FFP-Masken

Benedikt Greutelaers erläutert den korrekten Sitz von FFP2 Masken
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Benedikt Greutelaers erläutert den korrekten Sitz von FFP2 Masken

Landkreis – Seit Montag gilt in den öffentlichen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs und den dazugehörigen Einrichtungen im Freistaat Bayern die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Wir haben Benedikt Greutélaers, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen dazu befragt.

Herr Greutélaers, wie schützen Sie sich selbst: Tragen sie eine FFP2-Maske oder eine andere?
„Dort, wo es gesetzlich vorgeschrieben ist und wenn ich mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko rechnen muss, trage ich eine FFP2-Maske.“
Wie sicher sind ihrer Meinung nach die FFP2-Masken gegenüber den herkömmlichen Stoff- und OP-Masken?
„Bei richtigem Gebrauch schützen FFP2-Masken nicht nur vor Tröpfchen, sondern auch zuverlässig vor Aerosolen.“
Müssen sich Bartträger für das Tragen der FFP2-Masken, um richtig geschützt zu sein, nun rasieren?
„Um zuverlässig auch gegen Aerosole zu schützen, müssen FFP2-Masken tatsächlich dicht am Gesicht sitzen.“
Was müssen Brillenträger beachten?
„Wenn die Brille nicht beschlägt, sitzt die Maske dicht!“
Können FFP2-Masken öfter benutzt werden, oder sollten diese nach dem Tragen gleich entsorgt werden?
„Grundsätzlich sind FFP-Masken vom Hersteller als Einmal-Produkte vorgesehen. Es gibt aber Untersuchungen die zeigen, dass die Trocknung der Maske über sieben Tage bei Raumluft oder für 60 Minuten im Ofen bei 80 Grad Ober- und Unterhitze eine Wiederverwendung ermöglichen.“

Die Fragen stellte Daniel Wegscheider

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