Unverpackt im Dorfladen

Grüne stellen Idee im Rahmen ihrer Oberland-Tour vor

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Die Geretsrieder Bürgermeisterkandidatin Martina Raschke (l.) und Grünen-Landtagsfraktionschef Ludwig Hartmann erklärten Dorfladen-Teamleiterin Eva Kirchner (2. v. r.) das Unverpackt-Konzept.

Gelting – Gemeinsam mit dem Fraktionschef der Grünen im Landtag, Ludwig Hartmann, stellten die beiden Bürgermeisterkandidatinnen Martina Raschke aus Gelting und Annette Heinloth aus Wolfratshausen jüngst ihre „Unverpackt“-Idee für den Dorfladen Gelting vor.

„Wir wollen hier in Gelting einen Unverpackt-Laden nach Tölzer Vorbild in den bereits existierenden Dorfladen integrieren“, erklärte Raschke. Gemeinsam mit Annette Heinloth wünscht sie sich, dass sich der plastikfreie Einkauf auch in Gelting etabliert. „Zum einen brauchen wir dringend eine Welt mit so wenig Plastikverpackung und damit Müll wie möglich. Und zum anderen sollten wir Standort-Synergien für die beiden Kommunen nutzen“, forderte Raschke. Gelting liege günstig zwischen den beiden größten Städten im Nordlandkreis und würde sich damit als Standort für einen Unverpackt-Laden „ganz hervorragend“ anbieten. „Und schließlich würden wir hier ein Projekt auf die Beine stellen, das kommunale Zusammenarbeit endlich mal konkret macht“, sagte Raschke. Der Dorfladen in Gelting sei ein idealer Ausgangspunkt für eine Sortimentsergänzung durch „Unverpackt“-Lebensmittel. „Unverpackt-Läden setzen auf Nachhaltigkeit, Bio-Qualität und den bewussten Konsum, also alles, was im Dorfladen derzeit in Teilen schon gelebt wird“, erläuterte Raschke. In Deutschland gebe es mittlerweile viele dieser Läden. „,Ois ohne‘ braucht es auch in Gelting“, folgerte Heinloth. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Ludwig Hartmann, zeigte sich begeistert von der Idee der beiden Kommunalpolitikerinnen: „Den Dorfladen in Gelting zu erhalten und dazu noch in Teilen als Unverpackt-Laden zu gestalten, diese Idee gefällt mir sehr gut und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: die Geltinger, Wolfratshauser und Geretsrieder bekommen eine noch attraktivere Einkaufsmöglichkeit und die Umwelt wird durch Vermeidung von Plastik und anderen Verpackungen nachhaltig geschont“, betonte Hartmann. Peter Herrmann

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