Karitative Tradition

„Die gute Tat“ von Tyczka bringt Erlös von 4.500 Euro

+
Freuten sich über die gute Tat: (hinten v. l.) der Sprecher der Geschäftsführung Dr. Frank Götzelmann, Ausbildungsleiterin Anne Hartmann, Marketing-Leiter Frederick Tyczka-Christoph, das Inhaber-Ehepaar Sieglinde und Dr. Hans-Wolfgang Tyczka, sowie die beiden Geschäftsführer Stefan Hübner und Stephan Meisnitzer; (vorne v. l.) die beiden Auszubildenden Florian Heiß (l.) und Philipp Lex sowie Elke Burghardt vom Inselhaus (Mitte).

Geretsried – Seit 54 Jahren sammeln die Mitarbeiter des Flüssiggas-Unternehmens Tyczka im Rahmen ihrer Weihnachtsfeiern Geld für gemeinnützige Institutionen und in Not geratene Privatpersonen. Diesmal kamen bei der Aktion „Die gute Tat“ 4.500 Euro zusammen.

Jeweils 2.000 Euro erhalten der Eurasburger Freundeskreis Inselhaus und der Leipziger Förderverein Zentrum für Drogenhilfe. 500 Euro gehen an die Kinderkrebsforschung Tirol in Innsbruck. „Wir sind sehr froh über diese Unterstützung“, erklärte Elke Burghardt. Die Assistentin der Inselhaus-Geschäftsführung will das Geld für den Kauf von zwei Futterraufen für die Therapiepferde verwenden. „Das erspart uns mindestens sieben Arbeitsstunden pro Woche“, so Burghardt.

Firmeninhaberin Sigi Tyczka verwies darauf, dass der Freundeskreis Inselhaus seit fast 30 Jahren die Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe unterstützt. Ziel der dort geleitsteten pädagogischen Arbeit ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer Identitätsentwicklung zu unterstützen und ihnen Gelegenheit zu geben, ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Stärken und Schwächen wahrzunehmen und in ihren Lebensalltag zu integrieren. Wichtiger Bestandteil des Erfolgs ist die tiergestützte Pädagogik. Kuscheln und Streicheln eines warmen Körpers mit weichem Fell ist Balsam für verunsicherte Kinderseelen“, erklärte Burghardt.

Von „der guten Tat“ profitiert auch der 2005 in Leipzig gegründete Förderverein Zentrum für Drogenhilfe, der komplementäre Projekte der Suchtkrankenhilfe in Leipzig unterstützt. Die wichtigste Aufgabe ist neben der Prävention die Schaffung von Arbeits- und Beschäftigungsprojekten für Suchtkranke und Angehörige. Nicht vergessen hat die Tyczka-Unternehmensgruppe zudem die St.-Anna-Kinderkrebsforschung in Tirol. „Sie ist bestrebt, Prognose und Diagnostikmethoden zu verfeinern und neue Therapiestrategien für die kleinen Patienten zu entwickeln“, erklärte Sigi Tyczka. Ihr Mann Hans-Wolfgang nutzte die Spendenübergabe, um sich für den Einsatz von Florian Heiß und Philipp Lex zu bedanken. Sie haben Spenden eingesammelt. „Die gute Tat von Tyczka sollte Modellcharakter für andere Firmen haben“, wünscht sich Elke Burghardt.

Peter Herrmann

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kommentare