Planerische Meisterleistung

Gymnasiasten freuen sich über sanierte Außensportanlagen an der Schule

Der Allwetterplatz am Ickinger Gymnasium wurde im dritten und letzten Bauabschnitt fertiggestellt. Bei der offiziellen Einweihungsfeier zeigten Schülerinnen eine Cheerleader-Einlage.

Icking – Drei Jahre vergingen vom Baubeginn bis Fertigstellung der erneuerten Außensportanlagen am Rainer-Maria-Gymnasium. Beim Einweihungsfestakt zeigte sich Schulleiterin Astrid Barbeau erleichtert.

„Die Arbeiten waren ein wahrer Marathon für uns“, erinnerte sich Barbeau. Denn bereits vor fünf Jahren kam es mit Landschaftsarchitekt Wolfgang Färber zu den ersten Planbesprechungen für das 750.000 Euro teure Großprojekt. Barbeau war zu dieser Zeit noch gar nicht Schulleiterin. Der Baubeginn folgte erst 2016. Drei Jahre später feierten Schüler gemeinsam mit Lehrern, Kreisräten, Vertretern des Landratsamtes und Projektbeteiligten die Einweihung des Außensportanlagen.

„Es war eine Klasseleistung der Planer, so viele Sportmöglichkeiten auf dem Platz unterzubringen“, lobte Landrat Josef Niedermaier. In insgesamt drei Bauabschnitten stellte die Münchner Garten- und Landschaftsbaufirma Schernthaner zunächst den Beachvolleyballplatz, dann die oberhalb am Waldrand gelegene Laufbahn und schließlich den Allwetterplatz mit dem Soccer-Five-Platz fertig. Nach den Festreden sowie einer Gesangs- und Cheerleader-Einlage von Ickinger Schülerinnen lud Peter Joachim vom Landratsamt zu einem Rundgang über die Anlage ein. Dabei wurde deutlich, dass die Planer auch an barrierefreie Zugänge und ausreichende Fluchtwege gedacht haben. Zudem lädt eine steinerne Tribüne am Beachvolleyplatz zum Zuschauen ein.

Maßarbeit war bei der DIN-gerechten Vierspurlaufanlage und der Weitsprunganlage gefragt. Damit das Unternehmen gelingen konnte, gab der Besitzer des angrenzenden Waldes noch etwas Grund ab. „Das war wie ein Stabhochsprung über das Isartal“, beschrieb Barbeau die geglückte Sanierung. Da die derzeitige Schülerzahl von rund 800 Gymnasiasten in den kommenden Jahren noch steigen dürfte und der Sportunterricht in Icking einen hohen Stellenwert genießt, erschien die Erweiterung der Außenanlagen überfällig. „Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper: So gehört es sich für ein humanistisches Gymnasium“, erklärte Barbeau.Peter Herrmann

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